Karriere-News

IVG-Chef Schäfers ab April 2014 nur noch Professor?

Wolfgang Schäfers.

Wolfgang Schäfers.

Bild: IVG

Köpfe 04.10.2013
Die Universität Regensburg beurlaubt Wolfgang Schäfers, Vorstandssprecher der IVG, für ein weiteres Semester. Man habe dessen Antrag für das Wintersemester (Oktober 2013 bis März 2014) ... 

Die Universität Regensburg beurlaubt Wolfgang Schäfers, Vorstandssprecher der IVG, für ein weiteres Semester. Man habe dessen Antrag für das Wintersemester (Oktober 2013 bis März 2014) genehmigt. Das teilte die Universität Ende vergangener Woche mit.

Damit soll aber nach Ansicht der Universität Schäfers Doppelfunktion - Chef eines angeschlagenen Immobilienkonzerns mit Dienstsitz Bonn und zugleich Lehrstuhlinhaber für Immobilienmanagement im oberpfälzischen Regensburg - ein Ende haben. Die hatte in der Vergangenheit bereits für Irritationen gesorgt . Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und der Rektor teilen nun mit, "dass sie eine über das Wintersemester hinausreichende Beurlaubung ausschließen".

Weitere Beurlaubung ausgeschlossen

Wie es weiter heißt, habe Schäfers "verbindlich erklärt, dass er nach dem Abschluss der Sanierung der IVG ausschließlich für sein Amt an der Universität Regensburg zur Verfügung stehen wird." Auf die Frage, ob Schäfers also womöglich schon im Frühjahr seinen Vorstandsposten räumen möchte, verwies die IVG auf dessen laufenden Vertrag als CEO bis Ende 2014. Die Frage, ob er diesen Vertrag auch bis Ende 2014 erfüllen werde, "stellt sich momentan nicht", so das Statement.

Aus den weiteren Ausführungen lässt sich dennoch herauslesen, dass ein Wechsel nach Regensburg im Frühjahr nicht ausgeschlossen scheint. "Herr Schäfers wird zusammen mit den Kollegen im Vorstand die Restrukturierung von IVG mit dem Ziel einer nachhaltigen Sanierung und Wiederherstellung ihrer Kapitalmarktfähigkeit weiter vorantreiben. Wie bereits mehrfach bekanntgegeben, geht IVG davon aus, dass die maßgeblichen Weichenstellungen hierfür voraussichtlich im Frühjahr 2014 abgeschlossen sein werden."

Monika Leykam

Immobilienbranche will weiter Personal aufbauen

Die Finanz- und Immobilienbranche hat auch im vierten Quartal 2013 wieder eine hohe Strahlkraft und viele Personalleiter rechnen mit Neueinstellungen. Im  Branchenvergleich liegt die Immobilienwirtschaft damit klar vorn.

Die Finanz- und Immobilienbranche hat auch im vierten Quartal 2013 wieder eine hohe Strahlkraft und viele Personalleiter rechnen mit Neueinstellungen. Im Branchenvergleich liegt die Immobilienwirtschaft damit klar vorn.

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Karriere 03.10.2013
Bis zum Jahresende 2013 rechnen 8% der deutschen Arbeitgeber mit Neueinstellungen. Besonders die Finanz-, Immobilien- und Dienstleistungsbranche will sich personell verstärken. Das zeigt ... 

Bis zum Jahresende 2013 rechnen 8% der deutschen Arbeitgeber mit Neueinstellungen. Besonders die Finanz-, Immobilien- und Dienstleistungsbranche will sich personell verstärken. Das zeigt eine aktuelle Studie des Personalvermittlers Manpower. Im globalen Vergleich der Beschäftigungssaussichten liegen jedoch nichteuropäische Länder vorn.

In Deutschland meldet die Finanz-, Immobilien- und Dienstleistungsbranche die größten Beschäftigungspläne bis zum Jahresende 2013 mit einem Netto-Beschäftigungsausblick von 12%. Um diesen zu berechnen, wurden jeweils die Prozentzahlen der personalreduzierenden Unternehmen von den Prozentzahlen der personalaufbauenden Unternehmen subtrahiert. Insgesamt befragte Manpower mit seiner repräsentativen Studie 1.000 Arbeitgeber in Deutschland. Gefragt wurden die Personaler, welche Veränderungen der Beschäftigungslage sie in ihrem Unternehmen im Vergleich zum vorherigen Quartal in den nächsten drei Monaten bis Ende Dezember dieses Jahres erwarten.

In der Immobilienbranche ist der Beschäftigungsausblick stabil

In der Finanz- und Immobilienbranche bleibt damit der Beschäftigungsausblick im Quartalsvergleich relativ stabil. Im Jahresvergleich zeigt er eine leicht stärkere Tendenz. Dennoch liegen die Werte zwei Prozentpunkte unter dem Vorjahresquartal. Die Immobilienbranche ist ein Jobmotor und liefert seit 14 aufeinanderfolgenden Quartalen, also seit dreieinhalb Jahren, Beschäftigungsausblicke im positiven zweistelligen Bereich. Einen negativen Beschäftigungsausblick, also einen prognostizierten Personalabbau, gab es zuletzt im Jahr 2005.

Während die Finanz- und Immobilienwirtschaft von den neun untersuchten Branchen den höchsten Personalbedarf meldet, verhält es sich beim Baugewerbe anders: Dort liegt der Netto-Beschäftigungsausblick bei Null. Im Jahresvergleich bleibt er relativ stabil. Im Vergleich mit dem dritten Quartal 2013 hat das Baugewerbe sogar um zwei Prozentpunkte zugelegt. Mehrere Quartale lang in den Jahren 2009 und 2010 rutschten die Netto-Beschäftigungsausblicke ins Minus in der Manpower-Befragung. Ins vierte Quartal gehen in diesem Jahr die drei Branchen Bergbau und Rohstoffe, Land- und Forstwirtschaft sowie Verkehr/Kommunikation mit einem negativen Beschäftigungsausblick.

Deutschlandweit planen 8% der Arbeitgeber weiteren Personalaufbau für das letzte Jahresquartal. 5% der befragten Unternehmen wollen Stellen abbauen und 85% rechnen mit keinerlei Veränderungen ihrer Belegschaft. Daraus ergibt sich ein saisonal bereinigter Netto-Beschäftigungsausblick von 2%. Dieser liegt zwei Prozentpunkte niedriger als im dritten Quartal 2013 und sogar drei Prozentpunkte unter dem Vorjahresquartal.

Regional betrachtet ist mit Personalaufbau in sieben von acht untersuchten Regionen im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2013 zu rechnen. Besonders positiv fällt der Netto-Beschäftigungsausblick mit 5% für die Region West und mit 6% für Frankfurt am Main aus. Berlin und München liegen mit je 4% in der Manpower-Studie gleichauf.

Immobilienwirtschaft in Brasilien auch ein Jobmotor

Die Quartalsfrage stellt die Manpower-Group weltweit insgesamt 65.000 Personalleitern und leitenden Personalverantwortlichen und vermisst so 42 der weltgrößten Arbeitsmärkte. Darunter rechnen die Personaler aus 29 Ländern mit einem positiven Beschäftigungsausblick. Die besten Aussichten gibt es in Indien, Taiwan, Panama, Singapur und Brasilien. In Brasilien, dem Gastland der Fußballweltmeisterschaft 2014, sagen die Arbeitgeber weiterhin eine solide Anzahl von Neueinstellungen in den Branchen Finanzen, Immobilien und Dienstleistungen voraus. Auch wenn die Nachfrage im Vergleich mit den Quartalen schon wieder nachlässt. Die schlechtesten Aussichten bieten drei europäische Länder: Italien, Spanien und Finnland.

Sonja Smalian

Wo Immobilienstudenten am liebsten arbeiten

Wo sich die Baukräne drehen, da wollen Immobilienstudenten am liebsten arbeiten: Jeden fünften zieht es in die Projektentwicklung.

Wo sich die Baukräne drehen, da wollen Immobilienstudenten am liebsten arbeiten: Jeden fünften zieht es in die Projektentwicklung.

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Karriere 03.10.2013
Die Projektentwicklung ist und bleibt das begehrteste Tätigkeitsfeld in der Immobilienwirtschaft. Gerade das Segment, das für Berufseinsteiger besonders schwierig zu erobern ist, wirkt am ... 

Die Projektentwicklung ist und bleibt das begehrteste Tätigkeitsfeld in der Immobilienwirtschaft. Gerade das Segment, das für Berufseinsteiger besonders schwierig zu erobern ist, wirkt am anziehendsten auf die künftigen Berufseinsteiger. 22% der insgesamt 622 befragten Studenten immobilienwirtschaftlicher und verwandter Studiengänge würden nach ihrem Abschluss dort am liebsten einsteigen. Weitere 7% zieht es in die Projektsteuerung bzw. ins Projektmanagement. Das zeigt die diesjährige Umfrage zur IZ-Joboffensive.

Wie stellen sich Immobilienstudenten ihr Berufsleben vor? Welche Segmente dieser diversifizierten Branche sind für junge Menschen besonders interessant und wo würden sie am liebsten ihr Büro oder ihre Baustelle sehen? Das Studienende vor Augen, haben viele klare Vorstellungen von ihrem beruflichen Weg. Darauf sollten sich künftige Arbeitgeber einstellen.

Große Faszination übt offenbar ein Planungs- und Bauprozess auf die jungen Menschen aus. Das Mitwirken am Entstehen eines Gebäudes und damit auch die langfristige Mitgestaltung eines Raumes scheinen ein interessantes Aufgabengebiet zu sein, jenseits aller Kapitalmarktaktionen.

Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass mit Hochtief und ECE zwei Unternehmen auf die ersten drei Plätze des Top-Arbeitgeberrankings gewählt wurden, die auch über eine Projektentwicklung verfügen ("JLL, ECE und Hochtief sind top", IZ 28/13). Doch auch für andere Tätigkeitsfelder können sich die Studenten begeistern: 14% zieht es ins Asset- und Property-Management, jeden zehnten in die Bewertung und 9% ins Fondsmanagement.

Auch andere Branchen interessant

Ob der künftige Arbeitgeber jedoch per Definition zur Immobilienbranche gehört, ist für die Studenten eher weniger wichtig. Erst an elfter Stelle von 21 Möglichkeiten wird dieses Kriterium genannt. Das sollte für die Unternehmen ein Alarmsignal sein! Denn 44% von ihnen bemängeln, dass sowohl Quantität wie auch Qualität der Bewerbungen nicht ausreichend sind. Gleichzeitig können sich die Immobilienunternehmen nicht sicher sein, dass die immer noch überschaubare, wenn auch sicherlich zunehmende Anzahl an Hochschulabsolventen mit immobilienspezifischer Ausbildung in der Immobilienwirtschaft tätig sein wollen.

Sie konkurrieren auch innerhalb der Gruppe der Immobilienstudenten mit anderen Branchen und nicht nur in den allgemeinen Wirtschaftswissenschaften oder Jura.

Der Standort eines Unternehmens spielt bei der Wahl des Arbeitgebers eine Rolle, allerdings keine sehr herausragende. Auf Rang acht landet dieses Kriterium, wie auch schon fünf Jahre zuvor. Bevor die Befragungsteilnehmer ihre Unterschrift unter einen Arbeitsvertrag setzen, schauen sie zunächst auf die Kriterien Aufstiegsmöglichkeiten, Weiterbildungsangebote, Arbeitsplatzsicherheit, Gehalt, Unternehmenskultur, Personalentwicklungsprogramm und das Image des Unternehmens.

Es gibt jedoch eine Ausnahme von der Regel: Wenn die Studenten erklären müssen, warum sie bestimmte Unternehmen zu ihren Top-Arbeitgebern gewählt haben, dann wird das Kriterium Standort an dritter Stelle genannt. Die Lage wird dann nur vom gewünschten Tätigkeitsfeld und den Karriereperspektiven übertroffen.

Dazu befragt, welche Ballungsräume und Regionen beim Nachwuchs besonders beliebt sind, ist die Antwort einfach. An erster Stelle steht Frankfurt mit dem Rhein-Main-Gebiet (15%), fast genauso begehrt ist ein Job in Hamburg (14%) oder Berlin (13%). Etwa jeden Zehnten zieht es nach München. Doch auch Arbeitgeber aus anderen Regionen haben gute Chancen: 9% der Studenten haben bislang keine spezifischen Vorlieben - sie würden quasi überall hingehen.

Muss diese Wunschliste verwundern? Nein, denn nur Düsseldorf fehlt als einzige in der Big-Five-Runde der Büromärkte in Deutschland. Die nordrheinwestfälische Landeshauptstadt erreicht immerhin Rang acht und jeder zwanzigste Student würde gerne in diesem Ballungsraum später einmal arbeiten.

Kleine Unternehmen unattraktiv

Was die Unternehmensgröße des künftigen Arbeitgebers angeht, sind die Studenten recht offen: 36% haben keine besonderen Präferenzen. 22% würden eine Beschäftigtenanzahl von 51 bis 250 Mitarbeitern favorisieren. Am unbeliebtesten sind Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten. Das können sich nur 3% der Studenten vorstellen.

Vielleicht lohnt sich dort dennoch ein zweiter Blick. Denn nach einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung waren im ersten Quartal 2013 vier von zehn offenen Stellen in Betrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern zu besetzen gewesen.

TIPP

Alle Ergebnisse der Umfrage zur IZ-Joboffensive sind im aktuellen "IZ-Karriereführer 2013/14 für die Immobilienwirtschaft" aufgeführt. Ein Überblick über immobilienwirtschaftliche Studiengänge in Deutschland, zahlreiche Arbeitgeberporträts sowie viele Karrieretipps zum Ein- und Aufstieg ergänzen den Ratgeber. Der "IZ-Karriereführer 2013/14 für die Immobilienwirtschaft" kann über IZ-Shop.de für 29 Euro bestellt werden.

Sonja Smalian

Powerpoint ist die Ausrede des Unvorbereiteten

Spannend erzählen und die Zuhörer bei Laune halten, ist ganz schön schwer.

Spannend erzählen und die Zuhörer bei Laune halten, ist ganz schön schwer.

Bild: apops/Fotolia.com

Karriere 03.10.2013
Verlegen nestelt der junge Mann am Schlips. Seine Worte kommen erst zögernd, dann sprudeln sie aus seinem Mund. Mit starrem Blick auf seine elektronischen Folien hastet er durch ein opulentes ... 

Verlegen nestelt der junge Mann am Schlips. Seine Worte kommen erst zögernd, dann sprudeln sie aus seinem Mund. Mit starrem Blick auf seine elektronischen Folien hastet er durch ein opulentes Zahlenwerk, liest "Botschaften" wie "Der Kunde ist König" von der Wand, vergleicht Äpfel mit Birnen, verkauft Binsenweisheiten als neu und informativ, kommt nicht zum Schluss und zieht kein Fazit. Danach wissen seine Zuhörer: "Der Mann kann lesen." Mehr nicht. Überzeugen, mitnehmen und begeistern geht anders. Denn ein Bauvorhaben, eine Vertriebskampagne oder ein Marketingkonzept so vorzutragen, dass die Botschaft ankommt, ist hohe Kunst.

Ganz anders zum Beispiel Willi Brandt. Der große schwere Mann, früher Öffentlichkeitsarbeiter der nach Österreich verkauften bundeseigenen Vivico, wirkt entspannt, souverän, hat reden gelernt und sagt: "Eine Zahlenaussage pro Präsentation, locker bleiben, nicht vorlesen und Körpersprache bewusst einsetzen."

"Doch das ist Handwerk", sagt der heutige Eigentümer der Frankfurter Agentur Markenguthaben. Und kommt erst im zweiten Schritt. Davor gilt es, Grips einzuschalten und zu überlegen: Was will ich eigentlich sagen? Was will ich mit der Präsentation erreichen? Wie lauten meine Kernbotschaften? Wo steht mein Unternehmen? Was will ich erreichen?

Danach muss der Redner mit seinen Helfern die Botschaften in Worte packen. Unternehmen in angespannten Situationen sollten ihre Schwierigkeiten zum Beispiel nicht verschweigen, aber auch nicht zum Hauptthema machen. Sie könnten sagen: "Wir investieren x Mio. Euro in das Bauvorhaben y. Y ist ein tolles Projekt mit ganz hervorragenden Zukunftsaussichten. Wie beim Segeln", sagt Brandt, "etwas dagegenhalten, aber nicht so viel, dass der Kahn kentert."

Ein Vortrag muss eine gute Geschichte erzählen

Ist bei einer Quartiersentwicklung, wie am Berliner Hauptbahnhof, ein Gebäude zum Beispiel misslungen, gibt der gute Redner das zwar kurz zu, weist jedoch sofort auf all die anderen Gebäude mit besserer Architektur hin. "Dabei darf man ruhig etwas überzeichnen."

Doch auch das Handwerk einer Präsentation will gelernt sein. Ein Vortrag muss logisch aufgebaut sein und sich am besten mit einer Hand voll übergeordneter Kernbotschaften vom Großen ins Kleine entwickeln. So kann der Redner auch einmal Details unterhalb einer Kernbotschaft überspringen, wenn die Zeit davonläuft. "Wir besitzen ein Portfolio. Das besteht aus Büros, Hotels und Einkaufszentren. Einkaufszentren haben wir zehn im Ausland, zwanzig im Inland und eins in Wolfenbüttel. Unser Haus in Wolfenbüttel ..." Und er muss eine gute Geschichte erzählen. Das sagt auch Lutz Grimm, Geschäftsführer der Berliner Agentur für Kommunikationsdesign TPA. "Eine Präsentation sollte vor allem eine Geschichte erzählen, die mit Charts, Ausdrucken und Dummys unterstützt wird."

Bei der Präsentation von Zahlenmaterial gilt: am besten nur eine Zahlenaussage pro Folie. Legende ist der Personalchef, der durch Universitäten tingelte, um für Nachwuchs im Unternehmen zu sorgen. Er zeigte den jungen Leuten zwei Tore mit jeweils einer Zahl: Durch die eine Tür gingen 380 junge Leute in die Firma hinein, durch die andere nur drei wieder hinaus. Die Botschaft kam an. Besser als 1.000 Worte. "Informationen gibt es im Überfluss", sagt Brandt.

Mehr als fünf Zahlen kann sich niemand merken

Das Geheimnis ist die Reduktion. Mehr als fünf Zahlen kann sich niemand merken. Hinzu kommt: Zahlen wollen erläutert werden. "Wir haben zwanzig Hotels im Bestand." Aha. Na und? Wer das sagen möchte, muss im unmittelbaren Anschluss erklären: Wie bringen die Herbergen das Unternehmen voran? Was bedeutet der Besitz von 20 Hotels? Dem Redner ist die Bedeutung klar, dem Zuhörer nicht.

Ein Vortragsredner muss persönlich gut vorbereitet sein. Profi Brandt lernt seinen Einstieg vorher auswendig und übt die ersten Sätze laut vor sich hin. Er kennt Details, ohne sie alle sofort an die Wand zu werfen oder aufzusagen. Wer von 5.000 Immobilien spricht und auf Nachfrage nicht weiß, ob es sich um 5.000 Gebäude oder Gebäudeensembles handelt, sei blamiert.

"Powerpoint ist eine der besten Ausreden, sich nicht auf einen Vortrag vorzubereiten", sagt der Experte weiter, "eigentlich muss ich genauso gut weitermachen können, wenn der Strom ausfällt." "Wer sich zum Sklaven seiner Präsentation macht, wird selber zum Dummie", assistiert Grimm. Und die Berliner Kommunikationsagentin Dorothee Stöbe hält Powerpoint-Präsentationen ebenfalls nicht für die erste Wahl. "Interaktive Präsentationen lassen sich mit onlinegestützten Programmen wie Keynote oder Prezi viel dynamischer gestalten." In kleiner Runde sei aber auch ein einfacher, guter Vortrag manchmal mehr. Im Anschluss lässt die Fachfrau ihren Zuhörern ein "Booklet" als Visitenkarte da. "Wichtig ist, dass es Spaß macht, das zu lesen, es gut aufbereitet ist und alle Fakten/Kosten beinhaltet, die in der Präsentation nur angesprochen wurden." Der "Gipfel" ist erreicht, wenn der Redner nicht im Rhythmus seiner Folie bleibt und keiner etwas merkt. Nicht er selbst, nicht seine Zuhörer. Wer denkt, dieses Szenario hätten wir uns ausgedacht, der irrt. Wer regelmäßig Gast von Präsentationen ist, weiß, wie abhängig Redner von ihren elektronischen Helfern sind und wie oft überforderte Jünglinge verzweifelt auf Laptops herumhacken, während dem Menschen auf der Bühne zur Überbrückung der Zeit nichts einfällt. Nicht mal ein Witz.

Seriosität muss nicht langweilig sein

Apropos Witz: Auch seriöse Präsentationen von Bauvorhaben oder Finanzierungskonzepten müssen nicht zwingend langweilig sein. Willi Brandt hat dabei vergleichsweise leichtes Spiel. "Mein Name ist Willi Brandt. Ich heiße wirklich so. Und so können Sie nachher behaupten, heute eine Rede von Willy Brandt gehört zu haben."

Egal, ob originell und witzig - damit ist das Eis gebrochen. Die Leute sind wach. Und das ist wichtig. Die Hirnforschung zeigt, dass als langweilig bewertete Informationen auf der Festplatte im Kopf ruckzuck wieder überschrieben werden. Um den "Haftungswert" von Inhalten zu erhöhen, gibt es ein weiteres Instrument. Die Körperhaltung: Nicht nur nicht am Schlips nesteln, sondern ebenfalls nicht starr das Pult umklammern und sich zwischendurch bewegen und bei wichtigen Kernaussagen innehalten. "Wir investieren im kommenden Jahr 5 Mio. Euro in den Neubau bezahlbarer Wohnungen."

Genauso wichtig: langsam sprechen, ohne zu leiern. "Meine Damen und Herren", Pause, Pause, Pause, "wir haben 30 Hotels im Portfolio", Pause, Pause, Pause, "wissen Sie, was das für uns bedeutet?" Lesen Sie sich, liebe Leser, diese Passage einmal laut vor. Die Wirkung ist enorm. Und halten Sie Ihren Vortrag als Generalprobe einer zweiten Person, "aber einer, die sich auch traut, Ihnen die ehrliche Meinung zu sagen", schmunzelt der Mann, der noch niemals Bundeskanzler war.

Zwei Dinge entscheiden über Top oder Flop: Bei sich bleiben

Gegen das allgegenwärtige Lampenfieber hilft, neben einer guten Vorbereitung, die für das Kribbeln zuständigen Emotionen im Zaum zu halten. Brandt selbst löst eine größere Rechenaufgabe im Kopf, 328 geteilt durch 12, oder malt geistig, mit geschlossenen Augen, eine riesige Acht. "Zahlen lenken das Gehirn auf die Verstandesebene."

Weiterer Tipp: Persönliche Assistenten und Zuarbeiter, die Hektik verbreiten, Zettelchen zustecken - rausschmeißen. Und statt das letzte Detail aufzusaugen und vor Aufregung unter Umständen gleich wieder zu vergessen: vor der Tür ein Eis essen.

Doch all das Klappern mit all dem Handwerkszeug nützt gar nichts, wenn der Redner nicht zwei Dinge beherzigt. Das Eine: bei sich bleiben. Wer ein großes Haus auf einer schönen grünen Wiese plant, trifft bei Investoren, Finanziers, Mietern, Käufern, den Anwohner drum herum, Naturschützern und dem Bürgermeister zwangsläufig auf unterschiedliche Interessen. Er kann in seinen Vorträgen vor Kritikern durch gewählte Ausdrücke - statt Hochhaus, igitt, Gebäudeensemble mit Hochpunkt - lenkend eingreifen und subtil Widerstände minimieren. Jedem recht machen kann er es nicht. "Das war mit Freibier für alle früher einfacher", lacht Brandt.

... und Eigenbild, Fremdbild und Wirklichkeit abstimmen

Heute dagegen schreien die für Corporate Governance zuständigen Leute: Nein! Das Bier ist Bestechung. Andere schimpfen: Alkohol promoten, bloß nicht! und fragen die Dritten, ob der Gerstensaft auch ökologisch gebraut sei. Solch kleiner Schwank, selbst wenn er nicht soooo neu ist, hilft im Verlauf der Präsentation die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu lenken. Showmaster nicht nur beim Fernsehen gehen dafür zur Weiterbildung.

Der zweite Punkt: Eigenbild, Fremdbild und Wirklichkeit aufeinander abstimmen. Einem, dem das vor bald zehn Jahren nicht gelang, hängt sein verhängnisvoller Fehler noch heute nach. Hilmar Kopper, damals Vorstandssprecher der Deutschen Bank, benutzte den Ausdruck "Peanuts" im Zuge der Insolvenz des Immobilienunternehmers Jürgen Schneider für offene Handwerkerrechnungen im Wert von 50 Mio. DM. Diese Zahl setzte Kopper in Relation zu den gesamten Forderungen in Höhe von 5 Mrd. DM. Im Hinblick auf Eigenbild und Wirklichkeit waren die 5 Mio. DM, 1% der Gesamtsumme, also wirklich klein wie eine Erdnuss. Als Fremdwirkung auf die um ihre Existenz bangenden Handwerker und die Öffentlichkeit war die Äußerung fatal. Daran änderte auch nichts, dass die Deutsche Bank Rechnungen schließlich aus eigener Tasche zahlte. Peanuts wurde 1994 zum Unwort des Jahres erklärt.

Wer oder was nervt

. Präsentationen oder Manuskripte vorlesen

. nuscheln, haspeln, stocken, hampeln

. monotone leiernde Stimmlage

. mangelnde Schriftgröße der Folien

. Zahlenabwurf (Angebots- und Transaktionspreise zur Miete und zum Kauf, Spitzen- und Durchschnittswerte mit kurz- und langfristigen Leerständen über zehn Jahre)

. keine "Geschichte" erzählen, sondern mit einer Liste von Fakten langweilen

. Floskeln: Optimierung, Synergieeffekte, Nachhaltigkeit, Prozesse aufsetzen

. Reklamekauderwelsch: "Der Kunde ist König"

. Binsenweisheiten: Im Einkauf liegt der Gewinn, Lage, Lage, Lage

. Lügen: "Unser Haus kennt nur Südseiten"

. unglaubwürdig werden: "Wir sind nicht darauf aus, viel Geld zu verdienen"

. manipulative Grafiken (Indexkurve hört da auf, wo es zum Argument passt)

. Äpfel mit Birnen vergleichen (Preiskurve Wohneigentum London versus Bielefeld, "Sie sehen, Bielefeld hat noch Potenzial")

. endlose Passagen über Verdienste und Potenziale des Unternehmens

. "übermenscheln": ausgiebig über Kinder und kranke Katze erzählen, "der CEO ist auch ein Mensch"

. "das finden Sie alles auf dem Stick", obwohl es im Moment von Belang wäre

. Folien überspringen: "das tut jetzt hier nichts zur Sache"

. Unterlagen nicht mehr in Papierform auslegen, sondern nur digital. Da passen nämlich keine Notizen drauf.

. Computer, die abstürzen

. Handy des Redners klingelt

. im Sitzen präsentieren

. schlechte Zeiteinteilung: nach der Hälfte der Zeit immer noch bei Punkt 2 der 7 Punkte umfassenden Gliederung sein

. Anglizismen: "New Work City" für die Frankfurter Flughafenimmobilie Squaire, The Riverside Financial District für das Büroquartier Maintor

. deutsche Vortragende, die vor deutschem Publikum Englisch reden, um sich weltläufig zu geben

. anbiedern via Lokalkolorit: Kanzlerwaschmaschine sagen nur Reiseführer und Touristen

. wenn ein "Junior Assistance Consult" seine Funktion nicht übersetzen kann

. Architekturentwürfe, die erklärt werden müssen

. bunte Bilder statt Informationen

. Fragen aus dem Publikum abbügeln: "Da komme ich später zu"

. lange reden, nicht auf den Punkt kommen

. kein Fazit ziehen - warum hat der oder die mir das jetzt alles erzählt?

. und - auch das gibt's - Präsentationen, die orthografische, grammatische und Kommafehler in Kompaniestärke aufweisen

Gerda Gericke

Die Augen auch mal auf etwas anderes richten

Christine Bernhofer war schon 16, 17 Mal in Afrika. Hier steht sie zusammen mit ihrem Guide Malama am Ufer des Flusses Luangwa im South Luangwa National Park in Sambia.

Christine Bernhofer war schon 16, 17 Mal in Afrika. Hier steht sie zusammen mit ihrem Guide Malama am Ufer des Flusses Luangwa im South Luangwa National Park in Sambia.

Bild: C. Bernhofer

Köpfe 03.10.2013
Einmal den Beruf ruhen lassen und etwas ganz anderes machen. Das wünschen sich viele Arbeitnehmer. Dass der Ausstieg auf Zeit kein Traum bleiben muss und auch in hervorgehobenen Positionen ... 

Einmal den Beruf ruhen lassen und etwas ganz anderes machen. Das wünschen sich viele Arbeitnehmer. Dass der Ausstieg auf Zeit kein Traum bleiben muss und auch in hervorgehobenen Positionen möglich ist, zeigt Christine Bernhofer. Im Interview verrät die ehemalige Geschäftsführerin der UBS Real Estate Kapitalanlagegesellschaft (KAG), München, warum sie mit 45 Jahren den Absprung wagte und was nach dem Sabbatical kommen soll.

Immobilien Zeitung: Frau Bernhofer, jetzt, zum Oktober 2013 haben Sie offiziell Ihr Sabbatical angetreten, das bis Anfang 2015 dauern wird. Ist es Ihnen schwergefallen, Ihr Mandat als Geschäftsführerin bei der UBS Real Estate KAG nach acht Jahren niederzulegen und sich aus der Branche vorerst zu verabschieden?

Christine Bernhofer: Ja und Nein. Die Entscheidung zu einem Mid-Career-Break hat mich nicht zu viel Nachdenken gekostet. Die Frage "Willst du das wirklich tun?", konnte ich dann doch recht schnell mit einem klaren Ja beantworten.

IZ: Wie fühlen Sie sich, nachdem Sie mehr als 20 Jahre im Berufsleben standen und nun keinen Job mehr haben?

Bernhofer: Ich dachte, ich würde durch die Endgültigkeit des Schrittes Angst verspüren. Aber, ich muss sagen, ich fühle mich relativ normal.

Unterstützung durch die Familie

IZ: Hat Ihr Umfeld Ihre Entscheidung verstanden?

Bernhofer: Es gab viele unterschiedliche Reaktionen von "super" bis "bist du wahnsinnig?". Viele reagierten auch neidisch - im positiven Sinne - auf meine Pläne. Aber meine Familie unterstützt mich voll und ganz. Und auch mein Partner hat zu meinen Sabbatical-Plänen sofort gesagt: "Klar machst du das!"

IZ: Nimmt er sich auch frei?

Bernhofer: Das war unsere ursprüngliche Idee, ja. Aber für ihn wäre es derzeit beruflich sehr ungünstig. Deswegen nehme ich die Auszeit jetzt alleine und werde ihn regelmäßig in Deutschland besuchen. Wenn man darauf wartet, dass alles irgendwann passt, dann wartet man sein ganzes Leben lang.

IZ: Wenn Sie regelmäßig nach Deutschland zurückkehren werden, planen Sie also nicht eine große Weltreise, von der so viele träumen?

Bernhofer: Nein, einfach nur um die Welt zu reisen, ist nicht mein Ziel. Ich nehme mir diese Pause, um die Augen auch mal auf etwas anderes zu richten.

IZ: Und was ist das?

Bernhofer: Ich möchte beispielsweise in Sambia zwei Hilfsprojekte unterstützen. Das eine ist eine Mittelschule in der Region, die von mehreren lokalen Lodge-Betreibern aufgebaut wurde. Dafür habe ich schon bei meinen letzten Besuchen für die Kinder Schulsachen mitgebracht. Bei dem anderen Projekt lernen HIV-infizierte Frauen mit der Nähmaschine nähen, um Geld für den Lebensunterhalt wie auch für die Fahrten zum Krankenhaus zu verdienen.

IZ: Wie sind Sie auf diese Fördermaßnahmen aufmerksam geworden?

Bernhofer: Ich bin schon 16, 17 Mal nach Afrika gereist. Besonders nachhaltig erscheinen mir Förderprogramme, die in Afrika selbst entstanden sind und entwickelt wurden. Das ist bei beiden Projekten der Fall. Zudem verfolgen die Initiatoren keine finanziellen Interessen, denn sie verdienen ihr Einkommen durch die Gästelodges.

IZ: Wie wollen Sie sich einsetzen?

Bernhofer: Ich stelle meine Erfahrung und mein Organisationstalent zur Verfügung. Außerdem entstehen gerade viele neue Kontakte, zum Beispiel zu einer deutschen Stiftung.

IZ: Nicht jeder, der von einem Sabbatical träumt, dürfte mutig genug sein, Ihrem radikalen Weg eines Ausscheidens aus der Firma zu folgen. Viele haben sicherlich Sorge, dass sie nach der Auszeit keinen Job mehr finden werden.

Bernhofer: Ich würde mich immer fragen: Welches Bild habe ich von mir selbst? Ich weiß doch, was ich kann. Und damit bin ich bis jetzt hierhergekommen. Warum sollte ich das nicht wieder schaffen? Die persönlichen Fähigkeiten gehen während eines Sabbaticals schließlich nicht verloren.

IZ: Sie werden also nach der Auszeit in die Immobilienbranche zurückkehren?

Bernhofer: Ja, auf jeden Fall. Ich schaue, wo ich mich nach meiner Rückkehr in anderthalb Jahren einbringen kann. Aktuell ist jedoch nichts fest geplant, da ich mich ganz auf die Auszeit konzentrieren will.

Nicht zu lange planen

IZ: Vor dieser Rückkehrphase dürften sich viele fürchten - und aus diesem Grund nie losziehen.

Bernhofer: Für diese Gruppe ist es vielleicht hilfreich, ein Worst-Case-Szenario durchzurechnen. Falls die Jobsuche nach der Rückkehr wirklich länger andauern sollte, wie hoch dann die unabdingbaren Fixkosten wären, die wirklich getragen werden müssen. Ein Auto kann verkauft, eine Wohnung zwischenzeitlich untervermietet werden - einzig die Krankenversicherung sollten Ausstiegswillige weiter finanzieren können. In Summe dürfte dabei ein recht niedriger Betrag herauskommen.

IZ: Mit anderen Worten, die Finanzen prüfen und den Ausstieg auf Zeit dann einfach wagen?

Bernhofer: Genau. Das Geld sollte für die anderthalbfache Zeit der geplanten Auszeit reichen. Wenn das gesichert ist, dann einfach machen - und nicht zu lange planen. Denn viele Dinge ergeben sich auf dem neu eingeschlagenen Weg von selbst.

IZ: Frau Bernhofer, danke für das Gespräch.

Das Interview führte Sonja Smalian

Sonja Smalian

Career Day am dritten Tag

Karriere 03.10.2013
Am letzten Messetag findet auf der Expo Real wieder der Career Day im Planning & Partnerships-Forum statt. Dort und auf der CareerCenter-Fläche nebenan präsentiert sich die Branche Studenten ... 

Am letzten Messetag findet auf der Expo Real wieder der Career Day im Planning & Partnerships-Forum statt. Dort und auf der CareerCenter-Fläche nebenan präsentiert sich die Branche Studenten und Berufseinsteigern als Arbeitgeber.

Um 9:30 Uhr beginnt der Career Day in Halle A2 mit einem Frühstücksempfang. Damit sollen die wohl mitunter in den Vorjahren sehr niedrigen Zuschauerzahlen während des ersten Vortrags vermieden werden. Die Teilnehmer dürfte das Angebot freuen.

Zwischen 10 und 14 Uhr gibt es dann vier 45-minütige Diskussionsrunden: Gesprochen wird über Berufsperspektiven, Studien- und Ausbildungsangebote, Berufsbilder in der Branche sowie Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten. Auf den Podien sitzen Personalverantwortliche, Personalberater, Hochschullehrer, Studenten und Praktiker. Eine Runde wird in englischer Sprache geführt. Die Zuhörer haben die Chance, ihre persönlichen Fragen zum Übergang vom Studium in den Beruf direkt den Diskussionsteilnehmern auf dem Podium zu stellen.

15 Unternehmen mit Personalern auf der CareerCenter-Fläche

Wer schon weiß, welcher Beruf und vielleicht auch welches Unternehmen ihn interessiert, kann sich am Mittwoch auf der CareerCenter-Fläche in derselben Halle direkt mit Personalverantwortlichen unterhalten. 15 Unternehmen werden vertreten sein. Sechs davon wurden bei der IZ-Joboffensive 2013 von Studenten immobilienwirtschaftlicher Fächer unter die 15 Top-Arbeitgeber gewählt.

Sonja Smalian