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Endspurt im ersten dreijährigen Weiterbildungszeitraum

Karriere 09.12.2020
Die erste Dreijahresperiode für die verpflichtende Weiterbildung von Immobilienverwaltern und -maklern endet am 31. Dezember 2020. Der Verband der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV) hat ... 

Die erste Dreijahresperiode für die verpflichtende Weiterbildung von Immobilienverwaltern und -maklern endet am 31. Dezember 2020. Der Verband der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV) hat rechtzeitig vor Ablauf dieser Frist seine "Online-Bibliothek für Wohnimmobilienverwalter", kurz VDIV-WBThek gelauncht. So können Verwalter auch auf den letzten Metern noch die geforderten 20 Stunden Fortbildung in 36 Monaten zusammenbekommen.

Der VDIV Deutschland hat die Onlinebibliothek gemeinsam mit seinen Landesverbänden und der Going Public! Akademie für Finanzberatung am 1. Oktober 2020 eröffnet. Die VDIV-WBThek wurde speziell für Haus- und Immobilienverwalter konzipiert. Der Hintergrund: Verwaltern, die bereits seit 2018 aktiv sind, drohen Geldbußen von 5.000 Euro bei Nichterfüllung der Fortbildungspflicht. "Daher galt es bereits für das Jahr 2020 mindestens 20 Stunden anrechenbaren Weiterbildungscontent über die VDIV-WBThek zur Verfügung zu stellen, um so allen Weiterbildungspflichtigen eine kurzfristige ortsungebundene und kontaktfreie Erfüllung der Weiterbildungspflicht zu ermöglichen", sagt Maren Herbst,
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim VDIV.

Die Behörde kann ab Anfang 2021 täglich anklopfen

Die Weiterbildungspflicht betrifft alle Beschäftigten, die unmittelbar an der erlaubnispflichtigen Tätigkeit der Wohnimmobilienverwaltung mitwirken (§ 34c Abs. 2a GewO) - also alle Angestellten, die Kundenkontakt haben und selbstständig Kundenanliegen erledigen. Diese weiterbildungspflichtigen Mitarbeiter können von der jeweils zuständigen Behörde zu jedem beliebigen Zeitpunkt aufgefordert werden, den Nachweis zu erbringen, dass sie sich wie vorgeschrieben fortgebildet haben. Auch ihren Auftraggebern müssen Verwalter auf Nachfrage Informationen zu den in den vergangenen drei Jahren absolvierten Weiterbildungen zukommen lassen, beispielsweise über eine Verlinkung auf eine Webseite.

In der Onlinebibliothek des VDIV warten rund 90 WebBasedTrainings mit einer Gesamtzeit von mehr als 21 Stunden. Im Schnitt dauert eine Trainingseinheit keine Viertelstunde. Lerneinheiten zum neuen WEG werden aktuell produziert.

"Sichergestellt, dass die Web-Trainings auch tatsächlich bearbeitet werden"

Und was, wenn ein Verwalter das Lernprogramm im Hintergrund ablaufen lässt, ohne bei der Sache zu sein? "Es ist nicht möglich in den einzelnen Web-Based-Trainings vorzuspringen. Zudem sind Kontrollfragen integriert, die die Lernenden richtig beantworten müssen, um ein Training erfolgreich zu beenden. So wird sichergestellt, dass die Web-Based-Trainings auch tatsächlich bearbeitet werden", versichert Herbst.

Die gesetzlich geregelte Weiterbildungspflicht (§15b Makler- und Bauträgerverordnung) trat erst im August 2018 in Kraft. Doch der erste Dreijahreszeitraum, in dem die geforderten 20 Stunden Weiterbildung abgeleistet werden müssen, läuft schon seit Anfang 2018.

Harald Thomeczek

Frank Pendorf wechselt von Accumulata zu Rosa-Alscher-Gruppe

Köpfe 09.12.2020
Frank Pendorf, Jahrgang 1962, bringt seine Schaffenskraft seit diesem Monat beim Münchner Projektentwickler Rosa-Alscher-Gruppe ein. Er kommt von einem anderen München Entwickler, nämlich ... 

Frank Pendorf, Jahrgang 1962, bringt seine Schaffenskraft seit diesem Monat beim Münchner Projektentwickler Rosa-Alscher-Gruppe ein. Er kommt von einem anderen München Entwickler, nämlich Accumulata.

Harald Thomeczek

Arbeitgeber aus der WoWi kämpfen um Aufmerksamkeit

Karriere 08.12.2020
Arbeitgeber aus der Wohnungswirtschaft (WoWi) kämpfen um Aufmerksamkeit. Anfang des Monats hat der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen die "erste bundesweite ... 

Arbeitgeber aus der Wohnungswirtschaft (WoWi) kämpfen um Aufmerksamkeit. Anfang des Monats hat der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen die "erste bundesweite Arbeitgeberkampagne der Wohnungswirtschaft" gestartet. Diese Kampagne ergänzt die Ausbildungskampagne, die schon zehn Jahre alt ist.

Harald Thomeczek

Leipziger LWB verliert die komplette Geschäftsführung

Köpfe 07.12.2020
Die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) muss sich auf die Suche nach einer neuen Geschäftsführung machen. Die beiden LWB-Geschäftsführerinnen haben um die vorzeitige Auflösung der ... 

Die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) muss sich auf die Suche nach einer neuen Geschäftsführung machen. Die beiden LWB-Geschäftsführerinnen haben um die vorzeitige Auflösung der Arbeitsverträge gebeten.

Ute Schäfer und Iris Wolke-Haupt verlassen die LWB Ende März 2021. In einer Mitteilung heißt es, die beiden Geschäftsführerninen gehen "auf eigenen Wunsch". Die Bestandsgeschäftsführung "möchte sich neu orientieren".

"Alle Schritte zu einer raschen Nachbesetzung sind eingeleitet"

Baubürgermeister Thomas Dienberg hat dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, der Bitte um Auflösung der Verträge für beide Geschäftsführerinnen zum 31. März 2020 zuzustimmen. Dienberg versichert: "Alle Schritte zu einer raschen Nachbesetzung sind eingeleitet. Ute Schäfer und Iris Wolke-Haupt werden die Erstellung des Jahresabschlusses 2020 vorantreiben und selbstverständlich noch abschließen."

"Nach 30-jähriger Tätigkeit für die Stadt Leipzig und nach 14 Jahren in der Gesellschaft der LWB habe ich mich für eine berufliche Neuorientierung entschieden", sagt Schäfer, LWB-Geschäftsführerin für Finanzen und Vermögenssteuerung.

Iris Wolke-Haupt, LWB-Geschäftsführerin für Wohnungswirtschaft und Bau, erklärt: "Als ich 2017 als Geschäftsführerin zur LWB gekommen bin, stand das Unternehmen vor der ambitionierten Aufgabe, insbesondere durch Neubau mit dem Einsatz von Fördermitteln zu wachsen. Diese Aufgabe haben wir im Unternehmen gemeinsam erfolgreich gemeistert." Wolke-Haupt habe nun die Gelegenheit, sich einer neuen Aufgabe zu widmen.

Schäfer ist seit 2007 Geschäftsführerin Finanzen und Vermögenssteuerung der Wohnungsbaugesellschaft, zuvor führte sie die Geschäfte bei der Beratungsgesellschaft für Beteiligungsverwaltung Leipzig (BBVL). Wolke-Haupt kam Ende 2016 ins Unternehmen. Vorher war sie mehrere Jahre beim Bilfinger-Konzern beschäftigt. Der Stadtrat bestellt die LWB-Geschäftsführung jeweils für fünf Jahre.

Mit über 35.000 Wohnungen in rund 7.300 Häusern im Bestand bei gut 450 Mitarbeitern ist die LWB nach eigenen Angaben größter Vermieter in der Stadt.

Harald Thomeczek