Karriere-News

Keine Angst vor dem Berufseinstieg

Schon vor ihrem Abschluss haben 40% der 622 Teilnehmer an der Umfrage zur IZ-Joboffensive Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern gehabt. Dem Sprung in das Berufsleben schauen mehr als vier Fünftel denn auch gelassen entgegen.

Schon vor ihrem Abschluss haben 40% der 622 Teilnehmer an der Umfrage zur IZ-Joboffensive Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern gehabt. Dem Sprung in das Berufsleben schauen mehr als vier Fünftel denn auch gelassen entgegen.

Bild: Studio DER/Fotolia.com

Karriere 13.06.2013
Der Sprung von der Hochschule in den ersten Job fällt nicht immer leicht. Denn es gibt viele Hürden: Sind die Gehaltsvorstellungen adäquat, ist das Qualifikationsprofil passend und sind ... 

Der Sprung von der Hochschule in den ersten Job fällt nicht immer leicht. Denn es gibt viele Hürden: Sind die Gehaltsvorstellungen adäquat, ist das Qualifikationsprofil passend und sind die Englischkenntnisse tatsächlich "verhandlungssicher"? Trotz aller Unwägbarkeiten schätzen die Immo-Studenten ihre Startchancen als gut bis sehr gut ein. So manch einer hat bereits eine Jobzusage in der Tasche.

Die Studenten schauen zuversichtlich ihrem Studienende entgegen. Knapp ein Drittel von ihnen schätzt die Chancen auf einen direkten Berufseinstieg nach Abschluss des Studiums als sehr gut ein, jeder zweite als gut. Befragt wurden 524 Studenten, die für ein Vollzeit-Studium oder ein duales Studium eingeschrieben sind. Insgesamt beteiligten sich an der Umfrage zur IZ-Joboffensive 622 Studenten.

Doch auch die knapp hundert Studenten, die neben dem Beruf ein Studium absolvieren, fürchten keine bösen Überraschungen, sondern rechnen mit einem Karriere- und Gehaltssprung. 82% gehen davon aus, dass sich ihr Studium positiv auf ihre Position im Unternehmen auswirken wird. 85% von ihnen erwarten eine Gehaltserhöhung innerhalb der nächsten zwei Jahre.

Viele Kontakte mit Arbeitgebern

Von den 622 Studenten hat jeder sechste Kontakt zu einem Personalberater gehabt. Immerhin arbeiten 46% der Immobilienunternehmen auch schon bei der Rekrutierung von Berufseinsteigern mit Personalberatern zusammen. Allerdings berichten etwa doppelt so viele Männer wie Frauen über entsprechende Anfragen. Die Unterschiede zwischen Bachelor- und Masterstudenten sind hingegen mit einem Anteil von 13% (Bachelor) und 18% deutlich geringer.

Die Direktansprache durch potenzielle Arbeitgeber haben 40% der Befragungsteilnehmer schon erlebt. Und so ist es auch wenig verwunderlich, dass so manch einer eine feste Jobzusage in der Tasche hat, bevor er das Abschlusszeugnis in den Händen hält. In dieser Situation befindet sich jeder fünfte Student.

Die Hälfte der Studenten mit Jobzusage wird vom aktuellen Arbeitgeber übernommen. Dazu zählen z.B. einige der Studenten, die dual oder berufsbegleitend studieren. Die zweitgrößte Gruppe hat sich ganz klassisch bei einem Unternehmen beworben und wurde genommen. Bei der drittgrößten Gruppe führte die Direktansprache durch einen potenziellen Arbeitgeber zum Arbeitsvertrag - und einem Befragungsteilnehmer verhalf der Personalberater zur Jobzusage.

Sonja Smalian

Vier Prozent mehr Gehalt für Berufseinsteiger

Nach der Nullrunde im vergangenen Jahr gibt es jetzt wieder mehr Geld für Berufseinsteiger. Besonders freuen können sich Absolventen eines dualen Studiums. Ihre Gehälter stiegen überdurchschnittlich um 5,2%.

Nach der Nullrunde im vergangenen Jahr gibt es jetzt wieder mehr Geld für Berufseinsteiger. Besonders freuen können sich Absolventen eines dualen Studiums. Ihre Gehälter stiegen überdurchschnittlich um 5,2%.

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Karriere 13.06.2013
Die Berufseinsteiger können sich freuen. Vier Prozent mehr Gehalt gibt es dieses Jahr von den Unternehmen der Immobilienwirtschaft. Zu den großzügigsten Segmenten zählen schon wie im Vorjahr ... 

Die Berufseinsteiger können sich freuen. Vier Prozent mehr Gehalt gibt es dieses Jahr von den Unternehmen der Immobilienwirtschaft. Zu den großzügigsten Segmenten zählen schon wie im Vorjahr das Investment sowie Asset-Management/ Vermögensverwaltung. Doch nicht nur zwischen den Segmenten gibt es Unterschiede in den Gehaltsofferten. Auch die Länge der Ausbildung und der Spezialisierungsgrad beeinflussen die Vergütung.

In diesem Jahr gibt es mehr Geld für Berufseinsteiger in der Immobilienbranche: Die Durchschnittsgehälter sind um 4% auf durchschnittlich 35.169 Euro gestiegen. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, als die Gehälter mit einem minimalen Plus von 0,25% quasi unverändert geblieben waren.

In diesem Jahr liegt das Durchschnittsgehalt somit 1.809 Euro über dem bisherigen Tiefstand im Krisenjahr 2009 (33.360 Euro) und reicht bis auf 242 Euro fast wieder an das bislang beste Jahr 2003 heran, als Berufseinsteiger mit 35.411 Euro in den Job starteten. Zu diesen Ergebnissen kommt die diesjährige Umfrage zur Joboffensive, an der sich 134 Immobilienunternehmen beteiligt haben. 93% von ihnen gaben Auskunft über ihre Gehaltsangebote für Berufseinsteiger.

Das Durchschnittsgehalt kann für Berufseinsteiger jedoch nur eine grobe Richtschnur sein, denn die Immobilienwirtschaft umfasst viele unterschiedliche Tätigkeitsfelder. Von der Entwicklung bis zum Facility- Management reichen die Segmente und sie bieten den Berufseinsteigern mitunter sehr differierende Einstiegsgehälter an.

Das Investment zahlt am besten

Das meiste Geld gibt es im Investment mit durchschnittlich 40.182 Euro und am wenigsten erhalten Berufseinsteiger im Immobilienmanagement bzw. in der Immobilienverwaltung mit nur 32.901 Euro. Das sind immerhin 18% weniger als im Investment, zu dem u.a. Fonds, Immobilien-AGs, Pensionskassen und Kapitalanlagegesellschaften zählen. Am zweithöchsten sind die durchschnittlichen Einstiegsgehälter im Segment Asset-Management/Vermögensverwaltung mit 37.829 Euro. Damit bleiben Investment und Asset-Management/Vermögensverwaltung Spitzenreiter bei der Einstiegsvergütung. Bei beiden gibt es leichte Steigerungen von 1,6% und 2,3%.

Mit einem Plus von 4,4% ist die Vergütung im Facility-Management/Gebäudetechnik überdurchschnittlich auf 33.205 Euro gestiegen. Im letzten Jahr noch Schlusslicht verbesserte sich das Segment mit diesem Einstiegsgehalt nun auf den drittletzten Platz, vor Immobiliendienstleistung (Unternehmensberater, Marktforschung, Sachverständiger) und Immobilienmanagement und -verwaltung (u.a. Wohnungsunternehmen, Haus- und Grundstücksverwalter, Betreiber von Spezialimmobilien, Corporate Real Estate Manager und Property-Manager).

Mehr Geld für mehr Ausbildung

Unabhängig vom betrachteten Segment, gibt es zwei Grundregeln bei der Gehaltsstaffelung. Die erste Regel lautet: Je höher der (akademische) Ausbildungsgrad, desto höher das Gehalt. Während ein Berufseinsteiger mit abgeschlossener Ausbildung im Durchschnitt mit 28.780 Euro rechnen kann, gibt es für einen Hochschulabsolventen mit einem immobilienspezifischen Masterabschluss oder Diplom ca. 11.000 Euro mehr, nämlich im Schnitt 39.820 Euro.

Berücksichtigt werden in der Umfrage sechs verschiedene Abschlüsse, und zwar die immobilienspezifische Berufsausbildung (Lehre), der Abschluss an einer Berufsakademie (duales Studium), der allgemeine bzw. der immobilienspezifische Bachelor-Abschluss von einer Hochschule und der allgemeine bzw. der immobilienspezifische Masterabschluss oder das Diplom einer Hochschule.

Hochschulabschluss wird honoriert

Besonders hoch ist der Gehaltssprung zwischen Berufseinsteigern mit abgeschlossener Lehre und denjenigen, die ein duales Studium an einer Berufsakademie absolviert haben: 15% mehr, immerhin 4.327 Euro, gibt es für den Berufsakademie-Abschluss im Jahr.

Auffällig ist auch, dass die Arbeitgeber offenbar zwischen Absolventen von Berufsakademien und Hochschulen unterscheiden. Die Hochschulabsolventen erhalten für ihren Bachelorabschluss im Schnitt ein um 4,7% höheres Einstiegsgehalt. Obwohl sie meist denselben Abschluss (Bachelor) in derselben Zeit (meist sechs Semester) erwerben und die beiden Ausbildungseinrichtungen immer mehr verschmelzen. In Baden-Württemberg wurden zum Beispiel die Berufsakademien in Duale Hochschule Baden-Württemberg umbenannt und haben dadurch auch den Rang einer Hochschule erworben. Sie bilden aber im Gegensatz zu Fachhochschulen weiterhin nach dem dualen System aus.

Ein Vergleich zwischen einem allgemeinen Bachelorabschluss und einem allgemeinen Masterabschluss offenbart ebenfalls eine hohe Differenz: Masterabsolventen erhalten zum Berufseinstieg im Schnitt ein 9,3% höheres Einstiegsgehalt als Berufseinsteiger mit Bachelorabschluss. Während Arbeitgeber die zusätzliche Lehrzeit im Hörsaal offenbar finanziell honorieren, gilt das nicht für die deutsche Wirtschaft per se. Denn zwei Drittel der deutschen Unternehmen nehmen diese Unterscheidung nicht vor, wie eine Studie des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft zeigt.

Ein Blick auf die Durchschnittsgehälter je angestrebtem Abschluss zeigt, dass die Arbeitgeber in diesem Jahr zwischen 2,2% und 5,2% mehr zahlen als im Vorjahr (siehe Grafik: "Immobilien-Know-how wird von den Unternehmen honoriert" auf dieser Seite). Die höchste Steigerung gibt es für Absolventen einer Berufsakademie. Sie bekommen in diesem Jahr im Schnitt 5,2% mehr, insgesamt 33.109 Euro. Überdurchschnittliche Steigerungsraten gibt es auch für Berufseinsteiger mit einem allgemeinen Bachelorabschluss. Sie können sich über ein Plus von 4,2% freuen und haben in diesem Jahr 34.664 Euro auf dem Gehaltszettel stehen. Ebenfalls gestiegen, wenngleich auch mit 2,2% nur unterdurchschnittlich, sind die Einstiegsgehälter von Absolventen mit immobilienspezifischem Master oder Diplom.

Untermauert wird die Grundregel, dass es mehr Gehalt für eine längere Ausbildungszeit gibt, durch eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Die Forscher haben herausgefunden, dass jedes Jahr, das jemand zusätzlich in der Schule, einer Ausbildung oder einem Studium verbringt, sein späteres Einkommen um durchschnittlich 5% erhöht. Wer also 16 Jahre seines Lebens in Bildung investiert hat, erhält rechnerisch ein um 25% höheres Einkommen als jemand, der schon nach elf Jahren aus dem Bildungssystem ausgeschieden ist. Bei der Berechnung der Bildungsrendite wurden jedoch nicht die betriebliche oder private Weiterbildung berücksichtigt.

Spezialisierung lohnt sich

Doch nicht nur Länge und Art der Ausbildung haben einen Einfluss auf das Einstiegsgehalt, sondern auch der Spezialisierungsgrad. Und so lautet die zweite Grundregel der Gehaltsstaffelung: Absolventen eines immobilienspezifischen Studiengangs, wie z.B. Immobilienmanagement, erhalten ein höheres Einstiegsgehalt als Absolventen eines allgemeinen Studienfaches wie z.B. Betriebswirtschaftslehre.

Das zusätzliche Immobilien-Knowhow von Absolventen immobilienspezifischer Studiengänge ist den Unternehmen bares Geld wert. Bachelor-Absolventen können davon allerdings stärker profitieren als Master-Absolventen. Bachelor-Absolventen eines immobilienspezifischen Studiengangs erhalten im Schnitt 6,4% bzw. 2.234 Euro höhere Einstiegsgehälter als ihre Kommilitonen von allgemeinen Studiengängen. Bei den Masterabsolventen beträgt der Bonus für das Immobilien-Know-how jedoch etwas weniger, und zwar 5,1% (1.930 Euro). Im vergangenen Jahr waren die Differenzen noch höher gewesen mit rund 8% bei den Bachelor-Absolventen und ca. 6% bei den Master-Absolventen.

Gehalt beeinflusst Arbeitgeberwahl

Für die Studenten spielt die Höhe des Gehalts eine entscheidende Rolle bei der Arbeitgeberwahl. An vierter Stelle wird dieses Kriterium aufgeführt, nach Aufstiegsmöglichkeiten, Weiterbildungsangeboten und der Sicherheit des Arbeitsplatzes. Damit hat das Thema in den vergangenen Jahren - sicherlich auch befeuert durch die Subprime-Krise - an Gewicht gewonnen. Im Jahr 2009 nannten die Studenten das Gehalt erst an sechster Stelle.

Wenig überraschend liegen die Gehaltsforderungen der Studenten über den Angeboten der Unternehmen. Im Schnitt 43.582 Euro erwarten die Berufseinsteiger im ersten Jahr. Das ist fast ein Viertel mehr, als die Unternehmen im Schnitt mit 35.169 Euro Berufseinsteigern offerieren. Werden nur die akademischen Einstiegsgehälter berücksichtigt, also das Gehalt für Einsteiger mit abgeschlossener Ausbildung herausgerechnet, so liegen die Gehaltswünsche der Studenten immer noch 20% bzw. 7.000 Euro über den Arbeitgeberangeboten.

Auch ein Vergleich der verschiedenen Abschlussarten zeigt ein ähnliches Bild: Die befragten zukünftigen Bachelorabsolventen möchten im Schnitt 8% mehr verdienen, als Unternehmen für einen Bachelorabsolventen eines immobilienspezifischen Studiengangs bezahlen würden. Bei den zukünftigen Masterabsolventen ist die Differenz mit 17% sogar noch höher.

Diese Spannbreiten müssen kein Problem sein. So empfiehlt Vergütungsexperte Christian Näser, Partner von Kienbaum, dass sich Bewerber vor dem Gang ins Vorstellungsgespräch eine eigene Spannbreite um veröffentlichte Durchschnittswerte errechnen sollten. Diese sollte von rund 15% unterhalb des Durchschnittswerts bis zu 10% darüber reichen. Im Gespräch kann der Bewerber dann argumentieren, aufgrund welcher Qualifikationen er sich eher im oberen Bereich seiner Spannbreite sieht.

Kurzsteckbrief Unternehmen

134 Unternehmen der Immobilienwirtschaft haben an der diesjährigen Umfrage zur Joboffensive teilgenommen. 22% der Unternehmen gehören dem Segment Immobilienmanagement und -verwaltung an, also u.a. Wohnungsunternehmen, Haus- und Grundstücksverwalter und Property-Manager. Zweitgrößte Teilnehmergruppe mit 15% sind die Immobiliendienstleister. Dazu zählen u.a. Unternehmensberater, Marktforscher und Sachverständige. Das Segment Immobilienvermittlung, zu dem Makler und Anlageberater gehören, stellt mit 14% die drittgrößte Gruppe. Kaum vertreten sind hingegen in diesem Jahr die beiden Segmente Bau und Finanzierung.

Bei der Mitarbeitergröße dominieren, wie auch schon in den Vorjahren, kleine und mittelständische Unternehmen. 57% der Teilnehmer beschäftigten bis zu 50 Mitarbeiter. Auch die größeren Unternehmen mit mehr als 251 Mitarbeitern sind gut vertreten: Jedes vierte Unternehmen fällt in diese Kategorie, darunter sind 24 Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Der Median weist jedoch 40 Beschäftigte pro Unternehmen aus. Insgesamt beschäftigen die befragten Unternehmen rund 110.000 Mitarbeiter. (sma)

Kurzsteckbrief Studenten

622 Studenten immobilienwirtschaftlicher und verwandter Fächer haben sich an der Umfrage zur Joboffensive 2013 beteiligt. Davon sind 294 Teilnehmer weiblich (47%). Wie auch schon in den Vorjahren sind knapp zwei Drittel der Befragungsteilnehmer nicht älter als 25 Jahre.

Drei Viertel der Studenten studieren in Vollzeit. Nur 16% studieren berufsbegleitend und 9% absolvieren ein duales Studium, zum Beispiel an einer Berufsakademie. An der Umfrage teilnehmen konnte, wer innerhalb der nächsten vier Semester einen immobilienwirtschaftlichen Abschluss erwerben wird. Und so stehen denn auch die meisten Teilnehmer kurz vor Ende ihres Studiums und sind im fünften Semester. Für 64% der Befragungsteilnehmer ist es der erste akademische Grad, den sie mit diesem Studium erwerben.

Die überwiegende Mehrheit der Studenten (58%) will den Abschluss Bachelor erwerben. Rund ein Drittel der Teilnehmer ist in einem Masterstudiengang eingeschrieben. Der Abschluss Diplom, der mit Beginn des Bologna-Prozesses durch die gestuften Abschlüsse Bachelor und Master fast überall abgelöst wurde, ist nur noch von knapp 4% das erklärte Studienziel. (sma)

Sonja Smalian

BVI-Vorstand wählt Holger Naumann zum Präsidenten

Holger Naumann.

Holger Naumann.

Bild: DWS Investment

Köpfe 12.06.2013
Der Vorstand des BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat Holger Naumann (51) zum neuen Präsidenten gewählt. Naumann ist Mitglied der Geschäftsführung von DWS Investment, und ... 

Der Vorstand des BVI Bundesverband Investment und Asset Management hat Holger Naumann (51) zum neuen Präsidenten gewählt. Naumann ist Mitglied der Geschäftsführung von DWS Investment, und gehört dem BVI-Vorstand seit zwei Jahren an. Zum 1. Juli 2013 tritt er die Nachfolge von Thomas Neiße an, der seit 2010 an der Spitze des Fondsverbands steht. Neiße ist Vorsitzender der Geschäftsführung von Deka Investment.

Neben Neiße und Naumann gehören dem Verbandsvorstand weiterhin Dr. Georg Allendorf, Head of Real Estate Germany, Austria and Switzerland bei der Deutschen Asset & Wealth Management, Barbara Knoflach, Vorstandsvorsitzende von SEB Asset Management, Tobias C. Pross, Leiter Institutioneller Vertrieb Europa bei Allianz Global Investors Europe, Alexander Schindler, Mitglied des Vorstands bei der Union Asset Management Holding, Karl Stäcker, Sprecher der Geschäftsführung der Frankfurt-Trust Investment-Gesellschaft, und Bernd Vorbeck, Sprecher der Geschäftsführung von der Universal-Investment-Gesellschaft.

Sonja Smalian

Hofmann und Cont führen KVG der Project Investment Gruppe

Köpfe 11.06.2013
Die Bamberger Project Investement Gruppe hat eine neue Kapitalverwaltungsgesellschaft gegründet. Geführt wird die Project Investment AG von den beiden Vorständen Matthias Hofmann (45) und Ralf ... 

Die Bamberger Project Investement Gruppe hat eine neue Kapitalverwaltungsgesellschaft gegründet. Geführt wird die Project Investment AG von den beiden Vorständen Matthias Hofmann (45) und Ralf Cont (43). Hofmann ist für den Bereich Risikomanagement zuständig. Er ist seit 2003 Geschäftsführer von Project Fonds und verantwortet in dieser Funktion u.a. Fondskonzeption, Risikosteuerung sowie Fondscontrolling und -management. Cont wird bei der KVG das Portfoliomanagement betreuen. Er ist seit 2010 Geschäftsführer der PB Project Beteiligungen.

Den Aufsichtsratsvorsitz in der neuen Gesellschaft übernimmt Wolfgang Dippold, Gründer der Project Investment Gruppe. Zu seinem Stellvertreter wurde Jürgen Seeberger, Vorstandsvorsitzender der Project Immobilien Gruppe, bestimmt. Des Weiteren gehört Martin Klein, Rechtsanwalt und Geschäftsführer von Votum, dem Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa, dem Aufsichtsrat an. Dippold rechnet mit einer Zulassung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach dem Jahreswechsel.

Sonja Smalian

vdp wählt Klösges und Lochner in den Vorstand

Köpfe 07.06.2013
Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) hat turnusgemäß seinen neuen Vorstand für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt. Neu in das Gremium berufen wurden Jochen Klösges, Mitglied des ... 

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) hat turnusgemäß seinen neuen Vorstand für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt. Neu in das Gremium berufen wurden Jochen Klösges, Mitglied des Vorstands der Commerzbank, und Karl Manfred Lochner, Mitglied des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg.

Weiterhin zählt der Vorstand folgende Mitglieder: Jan Bettink, vdp-Präsident und Mitglied des Vorstands der Landesbank Berlin, Jens Tolckmitt, vdp-Hauptgeschäftsführer, Christian Bonnen, Mitglied des Vorstands der Kreissparkasse Köln, Dr. Louis Hagen, Sprecher des Vorstands der Münchener Hypothekenbank, Peter Hofbauer, Mitglied des Vorstands von UniCredit Bank, Rainer Krick, Mitglied des Vorstands der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Friedrich Munsberg, Vorstandsvorsitzender der Dexia Kommunalbank Deutschland, Dr. Georg Reutter, Vorstandsvorsitzender von DG Hyp, Dr. Bernhard Scholz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Pfandbriefbank, Dr. Wolf Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Aareal Bank, Torsten Temp, Mitglied des Vorstandes der HSH Nordbank sowie Dr. Edgar Zoller, stellvertretender Vorsitzender der Bayerischen Landesbank.

Sonja Smalian

"Unlust darf kein Thema sein"

Wer beruflich weiterkommen will, der muss sich bewegen, so lautet das Credo von Ausdauersportler Joey Kelly. Er stellt seine Willenskraft und Motivation immer wieder bei sportlichen Wettkämpfen unter Beweis - und hat damit Erfolg.

Wer beruflich weiterkommen will, der muss sich bewegen, so lautet das Credo von Ausdauersportler Joey Kelly. Er stellt seine Willenskraft und Motivation immer wieder bei sportlichen Wettkämpfen unter Beweis - und hat damit Erfolg.

Bild: Thomas Stachelhaus

Karriere 06.06.2013
Nach einer Karriere im Musikgeschäft ist Joey Kelly nun als Ausdauersportler, Autor und Berater erfolgreich. 45 Marathonläufe und 31 Ultra-Marathonläufe absolvierte er bislang neben vielen ... 

Nach einer Karriere im Musikgeschäft ist Joey Kelly nun als Ausdauersportler, Autor und Berater erfolgreich. 45 Marathonläufe und 31 Ultra-Marathonläufe absolvierte er bislang neben vielen weiteren Wettkämpfen. Und er sucht sich immerfort neue sportliche Herausforderungen. Wie er Durststrecken überwindet, um seine Ziele zu erreichen, verrät er im Interview.

Immobilien Zeitung: Herr Kelly, woher nehmen Sie die Motivation, beispielsweise 217 Kilometer durch das Death Valley in den Vereinigten Staaten zu laufen, und das bei bis zu 50 Grad Hitze?

Joey Kelly: Wer erfolgreich sein will, muss bereit sein zu kämpfen. Sätze wie "Ich habe heute aber keine Lust aufs Training oder aufs Büro" dürfen keinen Raum bekommen. Unlust darf kein Thema sein.

IZ: Das sagen Sie so leicht ...

Kelly: Ja, denn das ist es auch. Ehrgeiz, Ausdauer und das Verfolgen von selbstgesetzten Zielen sind keine Talente, sondern erlernbare Fähigkeiten. Jeder Mensch kann selbst entscheiden, wie er sein Leben gestalten möchte. Wenn jemand unzufrieden ist, dann muss er aufstehen und etwas verändern. Mir fällt Lernen zum Beispiel nicht leicht. Ich versuche, mit Ausdauer meine Ziele zu erreichen.

Ohne Fitness geht es nicht

IZ: Ausdauer und Disziplin - sind das auch die Grundfesten für einen beruflichen Aufstieg im Büroturm?

Kelly: Ja, aber es gehört auch körperliche Fitness dazu. Viele Berufstätige stehen unter großem Druck und müssen viele schwierige Entscheidungen treffen. Das gelingt nur dem, der auch körperlich zu Höchstleistungen fähig ist. Wer beruflich weiterkommen möchte, muss sich sportlich bewegen.

IZ: Viele schaffen es allein aus Zeitgründen nicht, zum Sport zu gehen.

Kelly: Jeder hat Zeit, sich täglich zumindest 15 bis 20 Minuten zu bewegen.

IZ: Sie haben früher selbst einmal ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitern geleitet. Welchen Tipp können Sie jungen Arbeitnehmern noch mitgeben?

Kelly: Angestellte sollten mehr geben, als sie nehmen.

IZ: Warum? In Zeiten des Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung müsste es doch eigentlich andersherum sein.

Kelly: Der Hintergrund meiner Aussage ist der, wenn ich mehr gebe, arbeite ich auch mehr und dann wachse ich. Meine persönliche Entwicklung macht aber nur dann einen Sprung, wenn ich mich aus meiner Komfortzone herausbewege. Die jungen Leute müssen zeigen, dass sie engagiert sind, dass sie hungrig sind. Die Einstellung ist das A&O. Dann wird ihr Chef zu ihnen sagen, dass sie diejenigen Mitarbeiter sind, die er braucht.

IZ: Auch mit viel Disziplin lassen sich nicht immer alle Ziele erreichen. Wie gehen Sie mit Misserfolgen um?

Kelly: Misserfolge sind wichtig, denn daraus kann man viel lernen. Doch es ist vor allem wichtig, nach einem Misserfolg wieder aufzustehen und weiter zu kämpfen.

IZ: Herr Kelly, ich bedanke mich für das Gespräch.

Das Interview führte Sonja Smalian.

Sonja Smalian