Karriere-News

Studiengang Real Estate und Integrale Gebäudetechnik

Karriere 03.08.2017
Die Frankfurter University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) bietet zum Wintersemester 2018/2019 erstmals den Studiengang Real Estate und Integrale Gebäudetechnik an. Die 54 Studienplätze ... 

Die Frankfurter University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) bietet zum Wintersemester 2018/2019 erstmals den Studiengang Real Estate und Integrale Gebäudetechnik an. Die 54 Studienplätze geben Interessenten die Möglichkeit, den siebensemestrigen Studiengang als Bachelor of Engineering resp. Bachelor of Science zu absolvieren. Der in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Praxis, dem Architekten- und Ingenieurverein Frankfurt und dem Netzwerk Planer TGA konzipierte Studiengang deckt folgende Themenfelder ab: Bauplanung, Bauleitung, Gebäudeautomation, Betrieb in der Gebäudetechnik, Energieberatung, Energiemanagement und Begutachtung von gebäudetechnischen Systemen. Zur Finanzierung des neuen Studienangebots sind nach Berechnungen der Initiatoren über einen Zeitraum von fünf Jahren jährlich 250.000 Euro nötig. Die Frankfurt UAS geht davon aus, dass sich die Wirtschaft mit etwa 50% an den Kosten beteiligen sollte. Frank E. P. Dievernich, Präsident der Frankfurt UAS, winkt angesichts des vielfach beklagten Mangels an Fachkräften mit diesem Zaunpfahl: "Wir wollen zeigen, dass wir in einem überschaubaren Zeitintervall flexibel und anforderungsgerecht auf die Anforderungen unserer Partner aus der Wirtschaft reagieren können." Laut Frankfurt UAS liegen nach einer Informationsveranstaltung Ende Juni mehrere konkrete Beteiligungszusagen vor.

Bernhard Bomke

Nicole Römer wechselt als Retail-Head von JLL zu Art-Invest

Nicole Römer.

Nicole Römer.

Quelle: Art-Invest Real Estate

Köpfe 02.08.2017
Nicole Römer hat praktisch ihr ganzes bisheriges Berufsleben bei JLL und dem einst von JLL aufgekauften Maklerhaus Kemper's verbracht. Jetzt hat die 44-jährige ... 

Nicole Römer hat praktisch ihr ganzes bisheriges Berufsleben bei JLL und dem einst von JLL aufgekauften Maklerhaus Kemper's verbracht. Jetzt hat die 44-jährige Einzelhandelsimmobilienspezialistin JLL/Kemper's nach fast 20 Jahren verlassen. Ein neues Kapitel schlägt Römer als Head of Retail bei Art-Invest Real Estate auf. Bei dem Projektentwickler und Immobilieninvestmentmanager soll sie die Einzelhandelsaktivitäten steuern und ausbauen, wie es heißt. Konkret plant Art-Invest in den kommenden anderthalb bis zwei Jahren Investitionen in einer Größenordnung von ca. 200 Mio. bis 250 Mio. Euro in innerstädtische Einzelhandelsimmobilien, also Büro- und Geschäftshäuser (mit signifikantem Einzelhandelsanteil) in der City oder innerstädtische Nahversorger. Nicht auf der Einkaufsliste stehen klassische Shoppingcenter und Fachmarktzentren auf der grünen Wiese.

Römer leitete in den vergangenen sieben Jahren, nach der Übernahme von Kemper's durch JLL, auf dem Posten eines National Director den Retailinvestmentbereich von JLL in Berlin. In dieser Zeit gingen Deals mit einem Gesamtvolumen von rund 2 Mrd. Euro durch ihre Finger.

Wie Art-Invest dieser Tage ebenfalls vermeldet, ist auch der frühere Hamburger Lührmann-Geschäftsführer Arndt von Marenholtz (54) zu Art-Invest gewechselt - allerdings bereits zu Beginn des Jahres. Er ist seither vor allem für den Erwerb von Geschäftshäusern auf der High Street für den MTC Urban Retail-Fonds von Art-Invest zuständig. Auch für Comfort und JLL war von Marenholtz schon tätig.

Harald Thomeczek

Stefan Vianden leitet Düsseldorfer Witte-Büro

Stefan Vianden.

Stefan Vianden.

Quelle: Witte Projektmanagement GmbH

Köpfe 01.08.2017

Das verdienen BWL-Einsteiger am Bau und in Immobilienfirmen

Der erste Gehaltsscheck von Berufseinsteigern mit BWL-Abschluss in der Baubranche zeigt laut einer Gehälteranalyse eine höhere Zahl als der von BWL-Einsteigern in der Immobilienwirtschaft. Jedenfalls im Durchschnitt.

Der erste Gehaltsscheck von Berufseinsteigern mit BWL-Abschluss in der Baubranche zeigt laut einer Gehälteranalyse eine höhere Zahl als der von BWL-Einsteigern in der Immobilienwirtschaft. Jedenfalls im Durchschnitt.

Quelle: istockphoto.com, Urheber: AndreyPopov

Karriere 01.08.2017
Die Bauwirtschaft gehört zu den zehn Branchen mit den höchsten Einstiegsgehältern für Betriebswirte. In den neun anderen Top-Ten-Branchen verdienen BWL-Absolventen laut einer aktuellen ... 

Die Bauwirtschaft gehört zu den zehn Branchen mit den höchsten Einstiegsgehältern für Betriebswirte. In den neun anderen Top-Ten-Branchen verdienen BWL-Absolventen laut einer aktuellen Gehaltsanalyse allerdings deutlich mehr als auf dem Bau. Für die Immobilienbranche weist die Untersuchung niedrigere Einstiegsgehälter für BWLer aus.

Laut einer aktuellen Gehaltsdatenanalyse der Vergütungsberatung Gehalt.de und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erhalten BWLer als Berufseinsteiger mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung über alle Branchen hinweg im Durchschnitt 43.947 Euro. Am besten verdienen Betriebswirte in der Automobilindustrie: Hier dürfen sie mit einem Bruttojahresgehalt von durchschnittlich 52.226 Euro rechnen. Unternehmensberatungen (51.803 Euro), Versicherungen (51.444 Euro) und Banken (50.703 Euro) folgen im Ranking der lukrativsten Branchen.

Auf dem Bau verdienen BWL-Absolventen 45.041 Euro, in der Immobilienbranche 44.021 Euro

In Bauunternehmen können BWL-Absolventen mit einem Richtwert von 45.041 Euro kalkulieren. Damit liegt ihr Durchschnittsgehalt zum Einstieg (nur) 2,5% über dem Durchschnitt aller Berufseinsteiger mit einem BWL-Abschluss. Die Einstiegsgehälter von BWLern in der Immobilienbranche beziffern die Autoren der Studie auf 44.021 Euro. Damit liegen diese ziemlich genau auf dem Niveau des Gesamtschnitts und unterhalb ihrer Pendants in der Baubranche. Zum Vergleich: Wer seinen ersten Arbeitsvertrag in der Autoindustrie ergattert hat, liegt der Untersuchung zufolge fast 19% über dem Gesamtschnitt. Im Maschinenbau als neuntplatzierter Branche im Gehaltsranking liegt das Plus immerhin noch bei 7,3% (47.133 Euro).

In der Immobilienbranche gehen die Gehälter stärker auseinander als in der Bauwirtschaft

Die Studie liefert auch einen Aufschluss darüber, wie breit gefächert die Einstiegsgehälter von BWLern in Bau- und Immobilienunternehmen sind: Die unteren 25% verdienen auf dem Bau weniger als 38.112 Euro, die oberen 25% mehr als 46.714 Euro. Der Median liegt in der Bauwirtschaft bei 42.708 Euro. Sprich: Die eine Hälfte verdient mehr, die andere Hälfte weniger. Am höchsten ist der Median in der Versicherungsbranche mit 50.171 Euro.

Für die Immobilienwirtschaft beziffern die Studienautoren den Median auf 41.908 Euro, was wieder in etwa dem Durchschnitt aller untersuchten Gehälter (41.756 Euro) entspricht. Das untere Viertel erhält in der Immobilienbranche weniger als 36.280 Euro, das obere Viertel geht mit über 48.800 Euro nach Hause - verdient also deutlich mehr als die Besserverdiener in der Baubranche.

All das wurde anhand von 3.288 Gehaltsdatensätzen aus den vergangenen zwölf Monaten ermittelt. Die Zahlen für die Bauwirtschaft ergeben sich aus der Analyse von 145 Datensätzen, die Gehälter von BWLern in Immobilienunternehmen basieren auf 62 Angaben. Der Gehaltsatlas für BWL-Absolventen wurde 2017 erstmals erstellt.

Harald Thomeczek

Bernd Heuer ist tot

Bernd Heuer ist am 28. Juli 2017 gestorben.

Bernd Heuer ist am 28. Juli 2017 gestorben.

Quelle: Heuer Dialog

Köpfe 31.07.2017
Bernd Heuer ist tot. Heuer verstarb am 28. Juli 2017 im Alter von 77 Jahren. Er ist einer der bekanntesten Köpfe der deutschen Immobilienbranche und hat diese in den vergangenen gut vier ... 

Bernd Heuer ist tot. Heuer verstarb am 28. Juli 2017 im Alter von 77 Jahren. Er ist einer der bekanntesten Köpfe der deutschen Immobilienbranche und hat diese in den vergangenen gut vier Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt. Heuers Pionierarbeit nahm ihren Anfang, als er sich 1975 als Marketingberater für die Bau- und Wohnungswirtschaft selbstständig machte.

Im Jahr 1985 gab er der HR-Beratung in der hiesigen Immobilienwelt mit der Gründung der Bernd Heuer Unternehmens- und Personalberatung, die seit dem Jahr 2000 Bernd Heuer & Partner Human Resources heißt, einen Schub. Anfang der 1990er Jahre hob Heuer den Veranstalter Bernd Heuer Communications aus der Taufe. Seither treffen sich die Entscheider der Branche zum Jahresauftakt auf dem Quo Vadis. Die Kongressgesellschaft ist seit Anfang 2008 eine Beteiligung der IZ Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft, firmiert heute unter dem Namen Heuer Dialog und führt etwa 50 Veranstaltungen im Jahr durch.

Heuer setzte auch für die Aus- und Weiterbildung in der Immobilienwirtschaft wichtige Impulse: So gab er Ende der 1980er Jahre den Anstoß für die Gründung eines immobilienwirtschaftlichen Studiengangs an der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel. Später, um die Jahrtausendwende, gründete er den Verein agenda4 mit dem Ziel, Wissenschaft, Wirtschaft und öffentliche Verwaltung besser zu vernetzen sowie interdisziplinäres Denken und Arbeiten in der Immobilienwirtschaft zu fördern.

Harald Thomeczek