Karriere-News

Pranjal Kothari verlässt PlanetHome

Köpfe 01.02.2018
Die Geschäftsführung des Wohnimmobilien- und Finanzierungsvermittlers PlanetHome besteht weiterhin aus sechs Köpfen - aber seit dem 1. Februar 2018 nicht mehr ganz dieselben wie vorher. Pranjal ... 

Die Geschäftsführung des Wohnimmobilien- und Finanzierungsvermittlers PlanetHome besteht weiterhin aus sechs Köpfen - aber seit dem 1. Februar 2018 nicht mehr ganz dieselben wie vorher. Pranjal Kothari, zuletzt fürs Business Development und Personal zuständig, ist seit heute raus, dafür gehört neuerdings Tanja Albrecht dem obersten Führungsgremium an. Ihr Beritt: Human Resources (HR). Der Immobiliendienstleister schafft damit ein eigenes Personalressort auf der Führungsebene. Die Juristin war in den vergangenen zehn Jahren HR-Managerin bei Microsoft Deutschland.

Kothari gehörte auch der Geschäftsführung der PlanetHome-Tochter Planethyp, die Baufinanzierungen vermittelt, an. Die Lücke, die sein Weggang dort reißt, wird bereits seit dem 1. Januar 2018 von Alexander von Cramm gefüllt. Von Cramm ist seit Anfang Dezember 2017 Finanzchef in der Geschäftsführung von PlanetHome. Die Zuständigkeit für Finanzen und Controlling hatte er zum Amtsantritt vor zwei Monaten von Kothari übernommen.

Seit vier Monaten arbeitet PlanetHyp auch mit selbstständigen Handelsvertretern zusammen. Dieses Geschäft ist in der Gesellschaft PlanetHyp Partner gebündelt. Deren Geschäftsführung hat seit dem 1. Februar 2018 ebenfalls ein neues Gesicht, nämlich dasjenige von Ralf Heinrichs. Er war vorher Leiter Maklervertrieb Süd bei der Ergo Group. Sowohl von Cramm als auch Heinrichs teilen sich die Geschäftsführung der PlanetHome-Töchter mit Marcus Rex, der in der sechsköpfigen PlanetHome-Geschäftsführung die Finanzierungsvermittlung verantwortet.

Harald Thomeczek

Schultheiss Wohnbau gibt sich Vorstand für Entwicklung

Rüdiger Sickenberg.

Rüdiger Sickenberg.

Quelle: Schultheiss Wohnbau AG

Köpfe 31.01.2018
Der Nürnberger Bauträger Schultheiss Wohnbau hat zum neuen Jahr ein drittes Vorstandsressort für Planung und Projektentwicklung geschaffen. Verantwortet wird das neue Ressort vom bisherigen ... 

Der Nürnberger Bauträger Schultheiss Wohnbau hat zum neuen Jahr ein drittes Vorstandsressort für Planung und Projektentwicklung geschaffen. Verantwortet wird das neue Ressort vom bisherigen Leiter Planung, Rüdiger Sickenberg. Das Unternehmen will sich so besser für Herausforderungen wie die Entwicklung von Baulandflächen, die Sanierung von Bestandsobjekten und geförderten Wohnungsbau rüsten. Bis dato bestand der Vorstand von Schultheiss Wohnbau aus dem Vorsitzenden Martin Heyn, der sich um den kaufmännischen Bereich - Finanzen, Verkauf und Recht - kümmert(e), und Thomas Gröne, der für Technik verantwortlich war bzw. ist. Das neue Vorstandsmitglied Sickenberg leitet das Planungsteam bei Schultheiss Wohnbau seit zwölf Jahren. Seit zehn Jahren ist er zusätzlich für die Unternehmensentwicklung zuständig.

Die Tochter Schultheiss Hoch- und Tiefbau hat zum 1. Januar 2018 einen neuen Geschäftsführer bekommen. Er heißt Andreas Desch (48) und arbeitete vorher als Projektleiter bei unterschiedlichen Bauunternehmen in der Region. Seine Mission: mehr Fremdaufträge am Markt an Land ziehen. Im vergangenen Jahr lag das externe Auftragsvolumen der Bautochter bei rd. 15% der Gesamtleistung. Der große Rest waren Rohbauaufträge der Mutter Schultheiss Wohnbau.

Harald Thomeczek

Ex-DIC-Vorstand Pillmayer geht unter die Schwarmfinanzierer

Rainer Pillmayer.

Rainer Pillmayer.

Urheber: Robert Lehmann, Quelle: zinsbaustein.de

Köpfe 31.01.2018
Rainer Pillmayer, lange Jahre Chief Operating Officer bei DIC Asset, hat beim Schwarmfinanzierer Zinsbaustein zum Jahreswechsel als Geschäftsführer angeheuert. Der bisherige Chief ... 

Rainer Pillmayer, lange Jahre Chief Operating Officer bei DIC Asset, hat beim Schwarmfinanzierer Zinsbaustein zum Jahreswechsel als Geschäftsführer angeheuert. Der bisherige Chief Investment Officer Frank Noé zieht sich dafür mit dem heutigen Tage aus dem Unternehmen zurück.

Pillmayer, der die DIC im Mai 2016 verließ, ist schon seit April 2017 als Berater für Zinsbaustein aktiv. Fortan trägt er die Verantwortung für die Akquise und Prüfung zu finanzierender Projektentwicklungen. Außerdem ist die strategische Weiterentwicklung der Plattform, die der Projektentwickler und Fondsinitiator Sontowski & Partner (S&P) und der Technik-Inkubator FinLeap Mitte 2016 gründeten, sein Beritt.

Sein Vorgänger Noé, versichert Pillmayer im Gespräch mit der Immobilien Zeitung, habe das Unternehmen ausschließlich aus „privaten Gründen“ verlassen, es gebe „keine inhaltlichen Gründe“ für seinen Abschied. Ganz im Gegenteil: „Wir ernten gerade die Früchte von Herrn Noés Arbeit.“ Vor allem im Oktober und November 2017 sei es für Zinsbaustein „sehr gut gelaufen“. Im zweiten Halbjahr 2017 habe die Plattform insgesamt ca. 10 Mio. Euro Eigenkapital bei Kleinanlegern für die Finanzierung von Projektentwicklungen eingesammelt.

„30 bis 40 Mio. Euro“ als grobe Richtschnur für 2018

Was das Zielvolumen für 2018 angeht, schickt Pillmayer voraus: „Volumen ist nicht unser Maßstab für Erfolg.“ Um dann eine grobe Richtschnur zu nennen: „30 Mio. bis 40 Mio. Euro“ - und zwar inklusiver neuer Produkte. Neben Nachrangdarlehen für Kleinanleger ab einer Beteiligungsgröße von 500 Euro sollen in Zukunft nämlich auch semiprofessionelle und institutionelle Anleger bei Zinsbaustein mit alternativen Immobilieninvestments auf ihre Kosten kommen.

Details mag Pillmayer nicht verraten. Nur so viel: Mit Anleihen liebäugelt er nicht. (Wettbewerber Exporo hat vor kurzem eine Anleihe in den Vertrieb gebracht.) In drei bis sechs Monaten sollen die Pläne von Zinsbaustein spruchreif sein.

„Natürlich stellen uns die Anleger seitdem vermehrt Fragen“

Dass unlängst eine von der Crowd finanzierte Projektgesellschaft pleite ging und den betroffenen Anlegern nun der Totalverlust droht, hat dem Vertrieb der Produkte von Zinsbaustein nach den Worten von Pillmayer nicht geschadet: „Natürlich stellen uns die Anleger seitdem vermehrt Fragen. Aber: Wir haben gesehen, dass die Anleger gerne zu uns kommen und unsere konservative und selektive Auswahl hochwertiger Projekte schätzen“. "

Unterlegte Sicherheiten bzw. Bürgschaften von Projektentwicklern hält Pillmayer in diesem Zusammenhang für entbehrlich - die spiegelten dem Anleger ohnehin nur eine vermeintliche Sicherheit vor, denn: „Wie viel ist so eine Besicherung wert, wenn der Anleger nach der Bank im Grundbuch steht?“ Stattdessen schwebt Pillmayer eine Art „Qualitätssiegel für Zinsbaustein-Projekte“ vor.

Team könnte sich binnen zwei Jahren verdoppeln

Wachstumspläne setzen das nötige Personal voraus. So kann sich Pillmayer eine Verdopplung des Zinsbaustein-Teams bis zum Jahr 2020 vorstellen. „Das hängt aber immer davon ab, wie viele gute Projekte und wie viele gute Leute wir finden.“ Aktuell zählt Zinsbaustein 16 Mitarbeiter. Zwei Drittel davon kümmern sich um die Akquise und Prüfung der Immobilienprojekte; das restliche Drittel beschäftigt sich mit dem Vertrieb bzw. der Kundenseite.

Harald Thomeczek