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Boll und Voss wechseln von HCI zu Assetando Capital

Die Geschäftsführer von Assetando Capital: Thorsten Boll (links) und Matthias Voss.

Die Geschäftsführer von Assetando Capital: Thorsten Boll (links) und Matthias Voss.

Bild: Assetando

Köpfe02.07.2012
Thorsten Boll und Matthias Voss haben HCI Capital zum 30. Juni 2012 verlassen und ein eigenes Unternehmen zur Auflage von Private Placements gegründet. Es heißt Assetando Capital, sitzt ... 

Thorsten Boll und Matthias Voss haben HCI Capital zum 30. Juni 2012 verlassen und ein eigenes Unternehmen zur Auflage von Private Placements gegründet. Es heißt Assetando Capital, sitzt in Hamburg, hat heute seine operative Arbeit aufgenommen, konzentriert sich zunächst auf die Sparte Immobilien und will in Kürze seine ersten beiden Private Placements bringen.

"Wir machen Private Placements in Größenordnungen von ungefähr 2 Mio. bis 5 Mio. Euro", sagte Voss heute der Immobilien Zeitung. Er und sein Partner Boll halten jeweils 40,05% der Anteile an Assetando Capital. Die übrigen 19,9% hat HCI Capital. Mit HCI bleiben die beiden Hauptgesellschafter über Beratungsmandate verbunden. So berät Assetando HCI Capital grundsätzlich, und die neue Gesellschaft begleitet im Besonderen die geschäftliche Weiterentwicklung dreier geschlossener Immobilienfonds, darunter der HCI Berlin Airport Center.

Bei den ersten Private Placements von Assetando geht es zunächst um einen Fachmarkt im Raum Hamburg, der für 2,5 Mio. Euro erworben wurde. Das von kleinen Family-Offices und wohlhabenden Privatpersonen dafür zur Verfügung gestellte Eigenkapital beläuft sich auf 1,3 Mio. Euro. Das zweite Anlageprodukt betrifft eine Anlage aus 40 geförderten Wohnungen in Hamburg. Hier beträgt das Volumen des aufzubringenden Eigenkapitals rund 1 Mio. Euro.

Thorsten Boll war vor seinem Wechsel in die von ihm mitgegründete Assetando Capital Leiter der Fondskonzeption bei HCI Capital. Voss fungierte als Geschäftsführer der HCI Immobilien Consult.

Bernhard Bomke

BFW-Präsident Walter Rasch übernimmt BSI-Vorsitz

Walter Rasch, neuer Präsident der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI).

Walter Rasch, neuer Präsident der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI).

Bild: BFW

Köpfe29.06.2012
Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, wird zum 1. Juli turnusmäßig für ein Jahr den Vorsitz der Bundesvereinigung der Spitzenverbände ... 

Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, wird zum 1. Juli turnusmäßig für ein Jahr den Vorsitz der Bundesvereinigung der Spitzenverbände Immobilienwirtschaft (BSI) übernehmen. Er folgt damit auf Axel Gedaschko, Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW).

Gedaschkos Amtszeit-Fazit: Die BSI habe "einige wichtige Projekte auf die Strecke gebracht und die Politik als Korrektiv unterstützt". So seien die Mietrechtsnovelle und die Sanierungs-AfA angestoßen worden, eine Zwangssanierung im Rahmen der EU-Energieeffizienz-Richtlinie sei, wie von der BSI gefordert, vom Tisch. Dass die Bundesregierung bis Ende 2013 jährlich 1,5 Mrd. Euro fürs CO2-Gebäudesanierungsprogramm zur Verfügung stellt, wertet Gedaschko als "gut", aber nicht ausreichend. Notwendig sind seiner Ansicht nach mindestens 5 Mrd. Euro jährlich. Die "schweren Aufgaben", nämlich bessere Rahmenbedingungen für den Wohnungsbauer und -sanierer zu schaffen, sieht er von der Politik nicht bewältigt.

Christine Rose