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Ex-DIC-Vorstand Pillmayer geht unter die Schwarmfinanzierer

Rainer Pillmayer.

Rainer Pillmayer.

Urheber: Robert Lehmann, Quelle: zinsbaustein.de

Köpfe31.01.2018
Rainer Pillmayer, lange Jahre Chief Operating Officer bei DIC Asset, hat beim Schwarmfinanzierer Zinsbaustein zum Jahreswechsel als Geschäftsführer angeheuert. Der bisherige Chief ... 

Rainer Pillmayer, lange Jahre Chief Operating Officer bei DIC Asset, hat beim Schwarmfinanzierer Zinsbaustein zum Jahreswechsel als Geschäftsführer angeheuert. Der bisherige Chief Investment Officer Frank Noé zieht sich dafür mit dem heutigen Tage aus dem Unternehmen zurück.

Pillmayer, der die DIC im Mai 2016 verließ, ist schon seit April 2017 als Berater für Zinsbaustein aktiv. Fortan trägt er die Verantwortung für die Akquise und Prüfung zu finanzierender Projektentwicklungen. Außerdem ist die strategische Weiterentwicklung der Plattform, die der Projektentwickler und Fondsinitiator Sontowski & Partner (S&P) und der Technik-Inkubator FinLeap Mitte 2016 gründeten, sein Beritt.

Sein Vorgänger Noé, versichert Pillmayer im Gespräch mit der Immobilien Zeitung, habe das Unternehmen ausschließlich aus „privaten Gründen“ verlassen, es gebe „keine inhaltlichen Gründe“ für seinen Abschied. Ganz im Gegenteil: „Wir ernten gerade die Früchte von Herrn Noés Arbeit.“ Vor allem im Oktober und November 2017 sei es für Zinsbaustein „sehr gut gelaufen“. Im zweiten Halbjahr 2017 habe die Plattform insgesamt ca. 10 Mio. Euro Eigenkapital bei Kleinanlegern für die Finanzierung von Projektentwicklungen eingesammelt.

„30 bis 40 Mio. Euro“ als grobe Richtschnur für 2018

Was das Zielvolumen für 2018 angeht, schickt Pillmayer voraus: „Volumen ist nicht unser Maßstab für Erfolg.“ Um dann eine grobe Richtschnur zu nennen: „30 Mio. bis 40 Mio. Euro“ - und zwar inklusiver neuer Produkte. Neben Nachrangdarlehen für Kleinanleger ab einer Beteiligungsgröße von 500 Euro sollen in Zukunft nämlich auch semiprofessionelle und institutionelle Anleger bei Zinsbaustein mit alternativen Immobilieninvestments auf ihre Kosten kommen.

Details mag Pillmayer nicht verraten. Nur so viel: Mit Anleihen liebäugelt er nicht. (Wettbewerber Exporo hat vor kurzem eine Anleihe in den Vertrieb gebracht.) In drei bis sechs Monaten sollen die Pläne von Zinsbaustein spruchreif sein.

„Natürlich stellen uns die Anleger seitdem vermehrt Fragen“

Dass unlängst eine von der Crowd finanzierte Projektgesellschaft pleite ging und den betroffenen Anlegern nun der Totalverlust droht, hat dem Vertrieb der Produkte von Zinsbaustein nach den Worten von Pillmayer nicht geschadet: „Natürlich stellen uns die Anleger seitdem vermehrt Fragen. Aber: Wir haben gesehen, dass die Anleger gerne zu uns kommen und unsere konservative und selektive Auswahl hochwertiger Projekte schätzen“. "

Unterlegte Sicherheiten bzw. Bürgschaften von Projektentwicklern hält Pillmayer in diesem Zusammenhang für entbehrlich - die spiegelten dem Anleger ohnehin nur eine vermeintliche Sicherheit vor, denn: „Wie viel ist so eine Besicherung wert, wenn der Anleger nach der Bank im Grundbuch steht?“ Stattdessen schwebt Pillmayer eine Art „Qualitätssiegel für Zinsbaustein-Projekte“ vor.

Team könnte sich binnen zwei Jahren verdoppeln

Wachstumspläne setzen das nötige Personal voraus. So kann sich Pillmayer eine Verdopplung des Zinsbaustein-Teams bis zum Jahr 2020 vorstellen. „Das hängt aber immer davon ab, wie viele gute Projekte und wie viele gute Leute wir finden.“ Aktuell zählt Zinsbaustein 16 Mitarbeiter. Zwei Drittel davon kümmern sich um die Akquise und Prüfung der Immobilienprojekte; das restliche Drittel beschäftigt sich mit dem Vertrieb bzw. der Kundenseite.

Harald Thomeczek

Wohninvest: Harald Panzer übergibt an Bernd Fickler

Köpfe30.01.2018
Harald Panzer (54), Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Immobilienunternehmens Wohninvest Holding aus Fellbach vor den Toren Stuttgarts, legt das operative Geschäft in die Hände ... 

Harald Panzer (54), Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Immobilienunternehmens Wohninvest Holding aus Fellbach vor den Toren Stuttgarts, legt das operative Geschäft in die Hände von Bernd Fickler (52). Die Stabübergabe erfolgt am 19. Februar 2018. Von da an ist Fickler alleiniger Geschäftsführer. Bisher, genauer: seit dem vergangenen Jahr, teilen sich beide Herren die Geschäftsführung. Von 2012 bis Anfang 2017 war Fickler Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Waiblingen - dann wurde die Zusammenarbeit überraschend beendet. Laut Waiblinger Kreiszeitung ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen des Verdachts der Untreue gegen Fickler. In einem Monat wolle die Staatsanwaltschaft entschieden haben, ob Anklage gegen Fickler erhoben werde, schreibt die Lokalzeitung heute auf ihrer Internetseite.

Panzer habe die Vorwürfe gegen den künftigen Alleingeschäftsführer von Wohninvest als "geradezu lächerlich" bezeichnet. Das 2005 gegründete Unternehmen zählt heute nach eigenen Angaben rund 75 Mitarbeiter, darunter eine fünfköpfige Geschäftsleitung, managt Assets im Wert von gut 450 Mio. Euro und macht einen Umsatz von mehr als 200 Mio. Euro im Jahr.

Harald Thomeczek

Jan Sander verlässt CBRE Preuss Valteq

Köpfe29.01.2018
Jan Sander wird die schrumpfende Geschäftsführung von CBRE Preuss Valteq verlassen: Der ehemalige Preuss-Geschäftsführer wechselt zu einem Wohnungsunternehmen. ... 

Jan Sander wird die schrumpfende Geschäftsführung von CBRE Preuss Valteq verlassen: Der ehemalige Preuss-Geschäftsführer wechselt zu einem Wohnungsunternehmen.

Im Zuge der angekündigten Verkleinerung der Geschäftsführung von CBRE Preuss Valteq wird Managing Director Jan Sander das Unternehmen verlassen. Sander gehe zu einem lokalen Wohnungsbauunternehmen in seiner Region, sagte Jürgen Scheins, einer der drei verbleibenden Geschäftsführer von CBRE Preuss Valteq, im Gespräch mit der Immobilien Zeitung (IZ). Die beiden anderen ehemaligen Preuss-Geschäftsführer in der Geschäftsführung von CBRE Preuss Valteq, Rainer Stiller und Bernd Weißbrodt, werden dieser künftig zwar nicht mehr angehören, bleiben der CBRE-Tochter laut Mark Spangenberg, COO von CBRE Germany und Geschäftsführer von CBRE Preuss Valteq, jedoch auf ihren bisherigen leitenden Posten erhalten: Stiller ist Head of Engineering, Weißbrodt wirkt als Head of Project Management.

CBRE hatte Preuss und Valteq nacheinander im Jahr 2014 übernommen. Als der Projektmanager und der Technikberater vor einem Jahr zusammengeführt wurden, zählte die Geschäftsführung von CBRE Preuss Valteq neun Köpfe - offensichtlich zu viele für ein Unternehmen mit damals ca. 170 und heute rund 190 Leuten. Die Verschlankung der Geschäftsführung auf nur noch drei Köpfe - nämlich diejenigen von Scheins und Spangenberg und denjenigen von Jürgen Kreisel, bisher Geschäftsführer bei Drees & Sommer - sei „faktisch“ schon umgesetzt, berichtete Scheins.

Nach der Verschmelzung Anfang 2017 sind mehrere (leitende) Mitarbeiter der CBRE-Tochter in den vergangenen Monaten abtrünnig geworden.

Wie die neue Geschäftsführung die Abgänge bewertet und wie sie das Unternehmen personell aufstellen will, lesen Sie in der nächsten Printausgabe der IZ (Nr. 5/18), die diesen Donnerstag erscheint.

Harald Thomeczek

aamundo: Christopher Oertel bleibt Nico Rottke treu

Köpfe26.01.2018