Karriere-News

Heibrock und Fritz bauen bei Patrizia Publikumsgeschäft auf

Andreas Heibrock.

Andreas Heibrock.

Bild: bb

Köpfe 09.10.2014
Andreas Heibrock und Joachim Fritz, bis Ende des Jahres Mitglieder der Geschäftsleitung der BayernLB-Tochter Real I.S., wechseln mit ihrem Vertriebsteam aus gut einem halben Dutzend Personen zum ... 

Andreas Heibrock und Joachim Fritz, bis Ende des Jahres Mitglieder der Geschäftsleitung der BayernLB-Tochter Real I.S., wechseln mit ihrem Vertriebsteam aus gut einem halben Dutzend Personen zum 1. Januar 2015 zur Augsburger Patrizia. Das wurde am Rande der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real bekannt. Wie es weiter heißt, werden sie bei dem Asset-Manager, der sich bislang auf institutionelles Geschäft beschränkt, die Sparte Immobilien-Publikums-AIF aufbauen. Der 51-jährige Heibrock und der 47-jährige Fritz übernehmen an ihrer neuen Wirkungsstätte Geschäftsführerposten. Patrizia äußert sich nicht zu dem Thema.

Bernhard Bomke

Fünf Fragen an Axel von Goldbeck

Axel von Goldbeck, scheidender Geschäftsführer des ZIA (B2.220).

Axel von Goldbeck, scheidender Geschäftsführer des ZIA (B2.220).

Bild: ZIA

Köpfe 06.10.2014
Herr von Goldbeck, Sie sind letztmals als Geschäftsführer des ZIA auf der Messe. Bleibt Zeit für anderes, als 36.000 Hände zu schütteln?Danke, dass Sie mir ein so großes Netzwerk zutrauen. ... 
Herr von Goldbeck, Sie sind letztmals als Geschäftsführer des ZIA auf der Messe. Bleibt Zeit für anderes, als 36.000 Hände zu schütteln?

Danke, dass Sie mir ein so großes Netzwerk zutrauen. Natürlich schüttele ich hier viele Hände. Aber ich bin für den ZIA auch inhaltlich im Einsatz, zum Beispiel mit einer Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Corporate Real Estate. Und in meinem Terminkalender ist auch noch etwas Luft für spontane Treffen.

Der ZIA trat bei seiner Gründung mit dem Anspruch an, in eine Liga mit der Lobby der Automobilindustrie aufzusteigen. Ist das Ziel erreicht?

Die Automobilbranche hat es deutlich leichter, sich über Produkte und Marken in Politik und Öffentlichkeit visibel zu machen. Immobilien werden dagegen nicht automatisch mit bestimmten Unternehmen und Marken in Verbindung gebracht. Wenn in naher Zukunft hoffentlich eine erste Immobilien-AG in den Dax 30 aufsteigt, hilft das der Branche. Ich finde, wir sind seit der Gründung 2006 ganz gut vorangekommen. Der ZIA ist als Gesamtvertretung der Branche anerkannt.

Auf was von dem, was Sie in Ihrer Amtszeit seit 2008 erreicht haben, sind Sie besonders stolz?

Wir sind trotz überschaubarer Größe ein ziemlich schlagkräftiger Verband. Zudem sind wir in politischen Kreisen und bei unseren Mitgliedern als kompetent akzeptiert und gelten nicht als irgendwelche Verbandshansel. Und wir haben es geschafft, dass auch im Bundesfinanzministerium über Immobilienthemen geredet wird.

Welche ZIA-Baustellen wird Ihr Nachfolger Stephan Rabe bei seinem Antritt Anfang November vorfinden?

Der ZIA ist allein schon wegen seines Wachstums eine Dauerbaustelle und in mancher Hinsicht auch noch eine Art Start-up. Hauptaufgabe wird es sein, die Verbandsstruktur so weiterzuentwickeln, dass der ZIA der Fülle der Mitglieder und Themen gerecht werden kann.

Was machen Sie nach Ihrem Job beim ZIA? Forever Immobilien?

Das ist noch nicht spruchreif.

Bernhard Bomke