Karriere-News

Bei Blue Estate ziehen sich zwei Geschäftsführer zurück

Köpfe 21.12.2020
Die geschäftsführenden Gesellschafter Uwe Jaggy und Michael Hoffmann ziehen sich bei Blue Estate zurück. Während Jaggy das Unternehmen verlässt, stehe Hoffmann dem unter anderem in der ... 

Die geschäftsführenden Gesellschafter Uwe Jaggy und Michael Hoffmann ziehen sich bei Blue Estate zurück. Während Jaggy das Unternehmen verlässt, stehe Hoffmann dem unter anderem in der Immobilienverwaltung tätigen Dienstleister "weiterhin tatkräftig zur Verfügung", teilen die Stuttgarter mit.

Nach dem Rückzug von Jaggy und Hoffmann bleiben die beiden Gründungsgesellschafter Axel Ramsperger und Götz Heimerdinger als Geschäftsführer am Ruder. Jaggy war erst Anfang 2019 dazugekommen, Hoffmann gehörte seit 2007 zum Blue-Estate-Team, bevor er ebenfalls Anfang 2019 in den Gesellschafterkreis aufgenommen wurde.

Nicht nur personell, auch unternehmensstrategisch tut sich was. Die Konstanzer Niederlassung, die Blue Estate seit 2016 führt, gibt das Unternehmen an Tectum Real Estate ab. Das sei der Beginn einer weiteren Zusammenarbeit im Bodenseeraum, gibt Blue Estate bekannt.

Mandat für acht Immobilien gesichert

Blue Estate verdient sein Geld mit der Immobilienverwaltung, der Portfoliobetreuung und der Beratung bei Transaktionen mit Gewerbe- und Wohnhäusern, mit der Projektsteuerung und -entwicklung. Zuletzt habe ein deutscher institutioneller Anleger dem Verwalter ein Property-Management-Mandat über acht süddeutsche Immobilien übertragen, teilen die Stuttgarter mit. Details dazu wollen sie erst im neuen Jahr verraten.

Anke Pipke

Johannes Anschott verlässt Commerz Real für BayernLB

Köpfe 18.12.2020
Im Vorstand von Commerz Real bleibt es lebhaft. Nun gibt der Asset-Manager bekannt, dass Interims-CEO Johannes Anschott im Frühjahr zur BayernLB wechselt. Planmäßig zum Jahresbeginn 2021 wird ... 

Im Vorstand von Commerz Real bleibt es lebhaft. Nun gibt der Asset-Manager bekannt, dass Interims-CEO Johannes Anschott im Frühjahr zur BayernLB wechselt. Planmäßig zum Jahresbeginn 2021 wird zumindest die Ankunft von Gabriele Volz auf dem Vorstandsvorsitz von Commerz Real erwartet.

Hinter der Führungsmannschaft vom Commerz Real liegt ein unruhiges Jahr. Im Frühjahr kam Henning Koch hinzu und übernahm Aufgaben vom Vorstandschef Dr. Andreas Muschter. Dieser gab kurze Zeit später, Mitte 2020 offiziell seinen Weggang bekannt. Recht zügig war klar: Gabriele Volz kommt von Wealthcap und wird den Vorsitz übernehmen - das aber erst zum Jahresbeginn 2021. Für die Zwischenzeit setzte sich Vertriebschef Johannes Anschott im Juni den Hut des CEO auf, den er bald planmäßig an Volz übergibt.

Auf Anschott wartet wieder ein Vorstandsposten

Ende März 2021 packt nun Anschott seine Sachen bei Commerz Real "auf eigenen Wunsch" zusammen und zieht damit voraussichtlich Anfang April bei der BayernLB in München ein. Dort wird er als Vorstand das Firmenkundengeschäft verantworten.

Anschott war seit 2016 im CR-Vorstand und zunächst für Asset Structuring, Financing, Treasury, Infrastruktur und erneuerbare Energien, Mobilienleasing und Vertrieb zuständig. In seine Zeit fällt etwa auch der Start des Klimavest, einem Impact-Fonds für Privatinvestoren, der in Sachwerte anlegt.

Schluss nach 20 Jahren Commerzbank-Kosmos

Aber auch schon vor Commerz Real gehörte Anschott zur Commerzbank-Familie. Seit 2000 war er für die Bank in Frankfurt, Hamburg und London aktiv, etwa als Country Manager United Kingdom und Vorsitzender der Geschäftsleitung für norddeutsche und skandinavische Großkunden.

Anke Pipke

"Alles richtig gemacht"

Katharina von Schacky.

Katharina von Schacky.

Quelle: WeWork, Urheber: WeWork

Köpfe 17.12.2020
Für Katharina von Schacky begannen die großen Veränderungen im Jahr 2020 nicht erst mit der Corona-Pandemie. Sie hatte sich für den Wechsel ihres Arbeitgebers entschieden und sieht sich im ... 

Für Katharina von Schacky begannen die großen Veränderungen im Jahr 2020 nicht erst mit der Corona-Pandemie. Sie hatte sich für den Wechsel ihres Arbeitgebers entschieden und sieht sich im Rückblick genau am richtigen Ort.

Katharina von Schacky wusste schon zu Beginn des Jahres 2020, dass die kommenden Monate viel Neues für sie bereit halten würden - auch wenn da noch niemand an Corona dachte. "Ich bin ja erst zu Beginn des Jahres zu WeWork gekommen, und zwar von einem ziemlich sicheren Job bei einer Banken-Tochter", erinnert sich von Schacky zurück, die im Januar 2020 als Head of Strategy Germany & Northern Europe von Commerz Real zu dem Coworkinganbieter gewechselt ist. WeWork war damals gerade dabei, sich von den Unsicherheiten um einen abgeblasenen Börsengang und personellen Querelen an der Führungsspitze zu erholen und neu aufzustellen.

Die Pandemie erwischte von Schacky also mitten in den ersten Monaten ihres neuen Jobs. "Corona nervt alle", ist sie sich sicher. Der komplette Stillstand in der ersten Jahreshälfte sei für sie sicherlich das einprägsamste Erlebnis des vergangenen Jahres gewesen. "Die letzten 30 Jahre war ich eigentlich immer unterwegs und viel auf Reisen. Im Ergebnis bin ich sehr zur Ruhe gekommen. Und ich hatte die Zeit, mich auf die wichtigen Dinge zu besinnen und ein wenig zu reflektieren", erzählt sie. Auch über die eigene Entscheidung, den Arbeitgeber zu wechseln. "Das habe ich keinen Tag bereut. Im Gegenteil: Wenn ich jetzt sehe, dass Flexibilität im Grunde zur neuen Währung wird, die jeder sucht und jeder braucht, sehe ich mich genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort." Ihr Motto für dieses Jahr laute deshalb: "Alles richtig gemacht."

Robin Göckes