Karriere News

Becken holt Patrizia-Fondsmanager Kai Stolzenberg

Kai Stolzenberg.

Kai Stolzenberg.

Quelle: Becken Invest GmbH

Köpfe23.01.2018
Die Hamburger Becken-Gruppe hat für ihr im Herbst 2017 gestartetes Fondsgeschäft für Institutionelle eine eigene Gesellschaft gegründet. Diese hört auf den Namen Becken Invest und wird von ... 

Die Hamburger Becken-Gruppe hat für ihr im Herbst 2017 gestartetes Fondsgeschäft für Institutionelle eine eigene Gesellschaft gegründet. Diese hört auf den Namen Becken Invest und wird von Dr. Michael Becken (37), dem Schwiegersohn von Gründer Dieter Becken, und dem Fondsmanager Kai Stolzenberg (39) geführt. In der ersten Jahreshälfte 2018 werden außerdem noch drei weitere Mitarbeiter für das Investment- und Fondsmanagement dazustoßen. In der Aufbauphase sollen ferner Leute aus dem Hause Becken dem neuen Geschäftsbereich unter die Arme greifen.

Co-Geschäftsführer Stolzenberg bringt zehn Jahre Erfahrung im Immobilienfondsgeschäft mit: Er war rund fünfeinhalb Jahre lang Senior-Fondsmanager bei der Patrizia GewerbeInvest KVG und gut zweieinhalb Jahre Fondsmanager bei HGA Capital Grundbesitz und Anlage, einer Tochter der ehemaligen HSH Real Estate. Michael Becken hängt sein Amt als Geschäftsführer der Becken Holding im Zuge der Berufung in die Geschäftsführung der Investment- und Fondsgesellschaft bis auf Weiteres an den Nagel. Die geplanten Immobilienfonds für institutionelle Investoren sollen sowohl Becken-eigene Projektentwicklungen wie auch Bestandsimmobilien kaufen können. Vor einigen Monaten wurde bereits ein Spezialfonds für Bürogebäude mit der KVG Hansainvest aufgesetzt.

Harald Thomeczek

Flowfact-Gründer Kappert und Grosenick gehen von Bord

Klaus Kappert.

Klaus Kappert.

Köpfe23.01.2018
Klaus Kappert und Lars Grosenick, die beiden Gründer des Kölner Softwarehauses Flowfact, das ImmobilienScout24 gehört, ziehen sich komplett aus dem Unternehmen zurück. Bei Kappert hat der ... 

Klaus Kappert und Lars Grosenick, die beiden Gründer des Kölner Softwarehauses Flowfact, das ImmobilienScout24 gehört, ziehen sich komplett aus dem Unternehmen zurück. Bei Kappert hat der Rückzug gesundheitliche Gründe. Grosenick will laut einer Unternehmenssprecherin u.a. eigene Immobilienprojekte vorantreiben, sich auf seine Beteiligungen an Proptechs konzentrieren - und mehr von seinem Leben haben. Die Geschäftsführung von Flowfact reduziert sich mit dem Abschied der alten Garde auf zwei Köpfe, nämlich diejenigen von Sven Feuerschütte (bisher COO) und Daniel Kim (bis dato Chief Technology Officer). Wie die bisherigen Aufgaben von Grosenick verteilt werden, muss noch geklärt werden. In jedem Fall soll es bei zwei Geschäftsführern bleiben.

Kim ist seit Anfang 2017 bei Flowfact, Feuerschütte gehört der Geschäftsleitung von ImmoScout24 an und ist seit 2016 zusätzlich Geschäftsführer von Flowfact. Grosenick und Kappert hatten Flowfact 1985 gegründet. Ende 2014 verkauften sie ihr Unternehmen an das Vermarktungsportal. Flowfact beschäftigt mehr als 100 Leute. Kappert feiert morgen seinen 49. Geburtstag, Grosenick ist 54 Jahre alt.

Harald Thomeczek

Ellwanger & Geiger verkauft Immobilientöchter ans Management

Köpfe23.01.2018
Das Stuttgarter Bankhaus Ellwanger & Geiger trennt sich per Management-Buy-out von seinen Immobilientöchtern. So haben Mario Caroli, persönlich haftender Gesellschafter von Ellwanger & ... 

Das Stuttgarter Bankhaus Ellwanger & Geiger trennt sich per Management-Buy-out von seinen Immobilientöchtern. So haben Mario Caroli, persönlich haftender Gesellschafter von Ellwanger & Geiger und Geschäftsführer von Ellwanger & Geiger Real Estate, und sein Co-Geschäftsführer Björn Holzwarth die Geschäftsanteile an dem Gewerbeimmobilienmakler sowie an Ellwanger & Geiger Private Immobilien übernommen. Last but not least gehört jetzt auch die E&G Funds & Asset Management, in der das Immobilienfondsgeschäft beheimatet ist, den beiden bisherigen Geschäftsführern Caroli und Ralf Schlautmann.

Der Verkauf aller drei Immobilientöchter ging zum Jahresende 2017 über die Bühne. Die beiden Unternehmen, die bisher den vollständigen Namen der Mutter in ihrem eigenen Namen trugen, heißen nun E&G Real Estate bzw. E&G Private Immobilien. Caroli und Holzwarth behalten bei E&G Real Estate den Hut im operativen Geschäft auf. Holzwarth ist nun zusätzlich auch Geschäftsführer von E&G Private Immobilien, gemeinsam mit der bisherigen Geschäftsführerin Kerstin Schmid. Volker Gerstenmaier, ebenso wie Caroli persönlich haftender Gesellschafter des Bankhauses, ist hingegen mit der Loslösung des Immobiliengeschäfts aus der Privatbank aus der Geschäftsführung des Wohnimmobilienmaklers ausgeschieden.

Die Palette der Dienstleistungen von E&G Real Estate reicht auch künftig von Gewerbe- und Wohninvestments bis zur Vermietung von u.a. Büro-, Einzelhandels- und Logistikflächen. Von der Gesellschafter- und Managementidentität beider Gesellschaften erhoffen sich die neuen Eigentümer vor allem Synergien in der Assetklasse Wohninvestment: "Hier können wir künftig den Globalverkauf, den Vermietungsservice sowie den Einzelvertrieb der Eigentumswohnungen aus einer Hand anbieten", heißt es in einem Kundenanschreiben. Caroli und Holzwarth sind zu je 50% an den beiden Unternehmen beteiligt.

Ellwanger & Geiger sieht gebundenes Eigenkapital wieder freigesetzt

Das Bankhaus will das bisher in den Tochtergesellschaften gebundene Eigenkapital ins Geschäft mit reichen Privatleuten fließen lassen. "Die umfangreiche Regulierung durch die Bankenaufsicht hat auch in unseren
Immobiliengesellschaften erhebliche Ressourcen gebunden. Diese werden nun in weiteres Wachstum investiert", kündigt Caroli an. Die E&G Funds & Asset Management besitzt mit ihrer Tochter AIF Kapitalverwaltungs-AG seit Oktober 2017 eine Zulassung als regulierter Investmentmanager für Immobilien, Immobilienbeteiligungen und -kredite. Das
Eigenkapital der Gesellschaft wurde entsprechend erhöht.

Harald Thomeczek

Jürgen Büllesbach verlässt Bayerische Hausbau zum Jahresende

Jürgen Büllesbach.

Jürgen Büllesbach.

Quelle: Immobilien Zeitung

Köpfe22.01.2018
Jürgen Büllesbach lässt seinen Vertrag als CEO bei der Bayerischen Hausbau auslaufen und verlässt das Unternehmen in einem knappen Jahr. Das steht heute schon fest. "Dr. Jürgen Büllesbach, ... 

Jürgen Büllesbach lässt seinen Vertrag als CEO bei der Bayerischen Hausbau auslaufen und verlässt das Unternehmen in einem knappen Jahr. Das steht heute schon fest. "Dr. Jürgen Büllesbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Hausbau und Mitglied des Vorstandes der Schörghuber Unternehmensgruppe, wird seinen zum 31. Dezember 2018 auslaufenden Vertrag nicht verlängern", teilt Sabine Hagn, Pressesprecherin der Bayerischen Hausbau, mit und bestätigt damit Informationen der Immobilien Zeitung.

Wie Büllesbachs berufliche Zukunft aussieht, ist ebenfalls bereits klar: Er wird ab 2019 den Aufbau eines Immobilienunternehmens innerhalb des Family-Offices von Heinz Hermann Thiele, dem Eigentümer von Knorr-Bremse, einem Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge, leiten. Offenbar noch offen - oder zumindest noch nicht spruchreif - ist, wer Büllesbach als CEO der Bayerischen Hausbau beerben wird. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen wird Büllesbach "seine Aufgaben in der Bayerischen Hausbau und in der Holdinggesellschaft des Unternehmensverbunds vollumfänglich weiter wahrnehmen. Bezüglich einer Nachfolge werden wir zu gegebener Zeit kommunizieren", so Hagn.

Büllesbach kam im März 2009 zur Bayerischen Hausbau. Deren Geschäftsführung sitzt er seither vor; außerdem ist er für das Geschäftsfeld Development zuständig. Zugleich verantwortet er den Unternehmensbereich Bauen und Immobilien im Vorstand der Schörghuber-Gruppe.

Alexander Heintze,Harald Thomeczek

Ferdinand Rock leitet Developmentbereich von Investa

Köpfe18.01.2018
Der langjährige Leiter der Münchner Niederlassung des Maklerhauses JLL, Ferdinand Rock, ist wieder auf der Bildfläche aufgetaucht. Er ist seit diesen Tagen für die Münchner Gesellschaft ... 

Der langjährige Leiter der Münchner Niederlassung des Maklerhauses JLL, Ferdinand Rock, ist wieder auf der Bildfläche aufgetaucht. Er ist seit diesen Tagen für die Münchner Gesellschaft Investa tätig. Gemeinsam mit zwei Co-Geschäftsführern leitet er den Bereich Projektentwicklung.

Ferdinand Rock, lange Jahre Leiter der Münchner Niederlassung von JLL, hat dieser Tage bei dem Münchner Projektentwickler Investa angeheuert. Entsprechende Informationen der Immobilien Zeitung hat Investa heute Vormittag bestätigt: Der 49-jährige Rock wirkt seit dem 15. Januar 2018 als Geschäftsführer des Developmentbereichs von Investa Real Estate, München.

Auch Daniel Klußmann (46) wurde zu diesem Datum zum Geschäftsführer der Projektentwicklungssparte bestellt. Gemeinsam mit Robert Harle (40), der im November 2017 zum Geschäftsführer berufen wurde, bilden Rock und Klußmann die Geschäftsleitung der neu gegründeten Gesellschaft Investa Development, in der Investa Real Estate nun ihr Projektentwicklungsgeschäft gebündelt hat.

Klußmann, seines Zeichens Rechtsanwalt, Gründungspartner und Geschäftsführer der Kanzlei Kraske Melcher, war seit 1999 für Fondshäuser, Banken und Projektentwickler unterwegs und hat in dieser Zeit nach eigenen Angaben national und international an Großtransaktionen mitgestrickt.

Ferdinand Rock ist seit mehr als 20 Jahren als Makler im Transaktionsgeschäft aktiv, die meiste Zeit davon bei JLL; zwischendurch spielte er drei Jahre für CBRE. Rupprecht Rittweger, Gesellschafter der Investa Real Estate Gruppe, kommentiert die Rekrutierung von Rock und Klußmann wie folgt: "Wir freuen uns, zwei erfahrene und deutschlandweit bekannte Experten zur Neupositionierung und dynamischen Weiterentwicklung unseres Developmentgeschäfts gewonnen zu haben."

JLL weiterhin ohne neuen München-Leiter

Bei JLL hat nach Rocks Abschied Ende Oktober 2017 Personalchefin Izabela Danner, die dem Management Board von JLL in Deutschland angehört, vorübergehend die Leitung des Münchner Büros übernommen. Wie der Webpräsenz von JLL München zu entnehmen ist, hat sie diesen Hut noch immer auf. Eine dauerhafte Lösung wollte das Unternehmen bis spätestens zum Ende des ersten Quartals 2018 finden, hieß es nach Rocks Abgang im November 2017.

Alexander Heintze,Harald Thomeczek

Martina Güttler verlässt Apleona für Allthings

Martina Güttler.

Martina Güttler.

Köpfe17.01.2018
Das Schweizer Proptech Allthings hat die Geschäftsführerin einer Apleona-Tochter abgeworben: Martina Güttler. Die Dame heuert zum 1. März 2018 bei dem einstigen Spin-Off der Eidgenössischen ... 

Das Schweizer Proptech Allthings hat die Geschäftsführerin einer Apleona-Tochter abgeworben: Martina Güttler. Die Dame heuert zum 1. März 2018 bei dem einstigen Spin-Off der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich an. Sie trägt dann den Titel Managing Director und ist für den deutschen Markt verantwortlich. Zurzeit bzw. seit Oktober 2014 führt Güttler die Geschäfte des Gewerbeimmobilienverwalters Apleona GVA GeServ (der ehemaligen Bilfinger Real Estate GVA GeServ). Vorher war sie gut zweieinhalb Jahre National Director Management Services bei JLL.

Allthings ist eine Plattform, auf der sich Mieter, Immobilienverwalter und Eigentümer miteinander vernetzen können. Das Unternehmen ist in Deutschland an drei Standorten präsent: in Freiburg im Breisgau, Frankfurt am Main und Berlin. Insgesamt sind an diesen drei Standorten 40 Mitarbeiter tätig. Im angelaufenen Jahr sollen etwa zehn weitere Stellen in Deutschland besetzt werden: "Momentan haben wir für den deutschen Markt ca. zehn offene Positionen in den Bereichen Vertrieb, Customer Operations, Analytics und im Hinblick auf die 2018 weiter anstehende Internationalisierung", sagt Allthings-Pressesprecher Thomas Ulrich. Insgesamt beschäftigt Allthings aktuell 60 Mitarbeiter. Bis Ende 2018 sollen es 80 bis 100 werden. Martina Güttler wird übrigens nicht die erste Geschäftsführerin von Apleona bzw. Bilfinger Real Estate sein, die in die Proptech-Szene wechselt: Heike Gündling ist seit November 2016 Chief Operating Officer der Asset-Management-Plattform Architrave.

Harald Thomeczek